Was muss ich tun, wenn mein Hund gestorben ist?

Was tun, wenn der Hund stirbt? Einige lassen ihren Vierbeiner ausstopfen, andere bevorzugen die Beisetzung im Garten. Dabei ist das gar nicht erlaubt. Worauf es bei der Hundebestattung ankommt, und welche Anlaufstellen man in Schwerte und im Kreis Unna kontaktieren muss, erklären wir hier.

Schwerte.. Wo melde ich mich, wenn mein Hund stirbt?
Häufig werden bereits tote Hunde zum Tierarzt gebracht, der den Tod hinsichtlich Versicherung und Hundesteuer offiziell bestätigt. Wenn der Hund eingeschläfert wird, ist eine ärztliche Bescheinigung ohnehin nötig, die bei der Stadt Schwerte eingereicht werden muss. Nur mit eben dieser Bescheinigung wird man von der Hundesteuer befreit.

Endet das Leben des Hundes auf natürlichem Wege oder durch einen Unfall, müsse bei der Stadt in "geeigneter Form glaubhaft" gemacht werden, dass der Hund wirklich tot ist, erklärt Stadtsprecher Carsten Morgenthal. Notfalls müsse hierfür eine eidesstattliche Erklärung abgegeben werden. Oder eben eine Bescheinigung vom Arzt. Eine Infobroschüre jedenfalls gibt es von der Stadt nicht, wenn man einen Hund neu anmeldet.

Darf ich meinen Hund einfach im Garten begraben?
Grundsätzlich schon. Allerdings nur, wenn es sich um ein privates Grundstück handelt, das nicht im Wasserschutzgebiet liegt. Zudem muss das Tier mindestens 50 Zentimeter tief unter dem Gras vergraben sein. Alternativ besteht die Möglichkeit, seinen Hund auf einem Tierfriedhof beisetzen zu lassen.

Auch die Möglichkeit der Einäscherung besteht. Was nach dem Verbrennen des Tieres mit dessen Asche passiert, sei nicht reglementiert, erklärt Birgit Kalle, stellvertretende Sprecherin des Kreises Unna. Wer die Überreste seines Tieres nicht um sich haben möchte, kann sich an die "Tierkörperbeseitigungsanstalt" in Lünen wenden.

Wer kontrolliert, wie und wo ich meinen Hund begrabe?
Eine flächendeckende Kontrolle von unerlaubten Tierbestattungen sei im Kreis Unna nicht möglich, erklärt Birgit Kalle. Hier seien die Behörden auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. "Wenn man sich einen Hund anschafft, endet die Verantwortung für das Tier nicht mit dessen Tod, man sollte auch dafür sorgen, dass es richtig bestattet wird", so Kalle. Beim Amt in Schwerte muss man keinen Nachweis darüber erbringen, dass man seinen Hund ordentlich bestattet oder verbrannt hat.