Verein für Integrationshilfe bezieht neues Zuhause

Bislang war die Geschäftsstelle des Vereins für soziale Integrationshilfen Schwerte (VSI) in einem kleinen Büro an der Kötterbachstraße untergebracht. Jetzt hat der Verein eigene Räume im Roten Haus an der Jägerstraße 5 bezogen. Die Vorsitzende Andrea Hosang erklärt im Video, welche Vorteile das bringt.

Schwerte.. "Es war an der Zeit, unsere Mitarbeiter an einem Ort zu versammeln", so die Vorsitzende des Vereins für soziale Integrationshilfen (VSI) Andrea Hosang bei der Eröffnung der neuen Geschäftsstelle an der Jägerstraße 5. Zahlreiche Interessierte hatten sich bei der neuen Adresse des VSI eingefunden, um die neuen Räume des Vereins zu begutachten.

Bisher hatte der VSI, Träger der freien Jugendhilfe und sozialen Arbeit, kein eigenes Dach über dem Kopf. Die Geschäftsstelle war zuvor in einem angemieteten Büro an der Kötterbachstraße untergebracht, das für die Arbeit des Vereins inzwischen nicht mehr ausreichte.

Auch der Sozialarbeiter und stellvertretende Vorsitzende des VSI, Ulrich Groth, ist mehr als zufrieden mit den neu geschaffenen Arbeitsbedingungen: "Vorher waren die Räumlichkeiten bescheiden und von eher provisorischer Natur. Für uns ist das jetzt schon so was wie ein Quantensprung." Trotzdem handle es sich nur um einen anderen Standort und nicht um mehr.

Viel wichtiger sei die Tatsache, dass das Brücke-Projekt, dessen Schwerpunkt darin liegt, Auflagen und Weisungen für Jugendliche von Staatsanwaltschaft und Gericht inhaltlich zu erfüllen, und die Fachstelle für Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) durch die räumliche Zusammenführung besser miteinander verbunden seien. Letztere sieht ihre Aufgabe darin, die Konflikte, die in Zusammenhang mit einer Straftat stehen, gemeinsam mit allen Beteiligten zu lösen. Hinzu kommt der Vorteil, dass der VSI ab sofort mit dem Hinterhof eine direkte Anbindung an das "Streetlife", das Haus der Jugendstraßenkultur, hat.

Der gemeinnützige Verein für soziale Integrationshilfen Schwerte wurde 1989 gegründet. Er will die Chancen für benachteiligte und gefährdete Menschen verbessern, für diejenigen, die Stabilität benötigen. Der Fokus liegt besonders auf Jugendlichen, die sozialpädagogische Beratung und Betreuung , Förderung und Unterstützung bedürfen.