Umbau der Lippebrücke in Lünen geht weiter

Nach einem Jahr des absoluten Stillstands gehen die Arbeiten an der Lippebrücke Graf-Adolf-Straße in Lünen langsam weiter. 3,6 Millionen Euro fließen in den Umbau der Brücke. Nach Angaben der Stadt Lünen steht auch schon fest, wann sie fertig sein soll.

Lünen.. Die Kosten für das Bauprojekt "Lippebrücke" betragen rund 3,6 Millionen Euro. Damit liegen sie um 400.000 Euro höher als ursprünglich geplant. Früheren Angaben zufolge fließen 2,16 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln. Die restlichen 1,45 Millionen Euro zahlt die Stadt Lünen.

Die Arbeiter, die nun wieder an der Graf-Adolf-Straße werkeln, gehören zur Düsseldorfer Amand GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist nach der Insolvenz von Schäfer-Bauten im Januar vergangenen Jahres für den Neubau der Brücke verantwortlich.

Die Unternehmensgruppe Amand bietet seit 75 Jahren Dienstleistungen in den Bereichen Erd-, Tief- und Straßenbau an. Der Brückenbau gehört zu den jüngsten Geschäftsfeldern der Firma. Wie es bei Amand heißt, habe sich die Geschäftsführung erst im Dezember 2013 entschieden, eine Brückbauabteilung in die Gesellschaft zu integrieren. Anfang 2014 ging diese Abteilung an den Start.

Arbeiten gehen nach einem Jahr Stillstand voran

"Damit wir die Leistung Brückenbau fachkundig, kompetent und termintreu anbieten können, wird die Abteilung von einem erfahrenen Projektleiter geführt, dem ein Maschinenbau-Ingenieur und ein Einkäufer zur Seite stehen", heißt es weiter bei Amand. Vier Teams, bestehend aus einem Polier und je fünf Facharbeitern seien für die Ausführung vor Ort zuständig.


Momentan fertigen die Arbeiter großflächige Betonschalen für den späteren Überbau der Brücke. Ende März sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Die Brückenteile sollen Ende Mai angeliefert und mit Hilfe eines Autokrans montiert werden. Nach einem Jahr Stillstand gehen die Arbeiten also langsam wieder voran - nach Angaben der Stadt soll die Brücke Ende dieses Jahres fertig sein.