Toleranz: Starkes Zeichen im Schwerter Nieselregen

Ein Zeichen für Toleranz wollte das Bündnis gegen Rechts zeigen. Und das ist gelungen. Rund 200 Schwerter trotzten am Montagabend dem Nieselregen und versammelten sich zur ersten Mahnwache gegen Ausländerfeindlichkeit und Gewalt.

Schwerte.. Dabei waren auch zahlreiche Vertreter der Moscheegemeinde, die genau wie Vertreter der im Rat vertretenen Parteien hier Flagge zeigten.

Organisatorin Ursula Meise vom Bündnis gegen Rechts freute sich über so viel Zulauf. Sie erinnerte in ihrer Ansprache an die Schlagzeilen zu Beginn des Jahres. An die Anschläge in Paris, aber auch an die Diskussion um die Flüchtlingsunterkunft in Schwerte-Ost. "Wir haben eine gute Erinnerungskultur und wir wollen tolerant sein", erklärte sie. Und letztlich sei die Stadt auch weltoffen. Hier lebe man schließlich bereits seit Jahrzehnten gut mit Menschen aus vielen Nationen zusammen.

"Wir sind nicht Dresden und wir wollen nicht Dresden sein", sagte Bürgermeister Heinrich Böckelühr zu den Anwesenden und rief sie dazu auf, auch an den kommenden Montagen an der Kreuzung Hüsingstraße/Mährstaße Flagge zu zeigen.