Startschuss für Winterdienst in Lünen ist gefallen

Der Startschuss für den Winterdienst in Lünen ist gefallen: Gegen 4.30 Uhr am Montagmorgen mussten die Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Lünen ausrücken und Straßen in Brambauer und im Norden von Eis befreien. Sollte der Winter in den kommenden Wochen richtig zuschlagen - mit 750 Tonnen Salz sieht man sich bestens gerüstet.

LÜNEN.. Gegen 4.30 Uhr rückten die WBL-Mitarbeiter erstmals aus und befreiten Straßen in Brambauer und im Lüner Norden von Eis. "Dort gab es einige Bereiche, wo wir streuen mussten", sagte WBL-Abteilungsleiter Thomas Möller am Montag auf Anfrage dieser Zeitung.

Gestreut wurden in Brambauer und im Norden vor allem Straßen in freien Lagen und der Brambauer Marktplatz. Die Lüner Innenstadt sei gar nicht betroffen gewesen, sagte Möller weiter.Für Dienstagmorgen rechnet der WBL-Wetterexperte ebenfalls mit einem Kurzeinsatz seiner Männer. Der Einsatz am Montagmorgen dauerte von 4.30 bis 6.30 Uhr.

Möller: "Weihnachten kein Schnee"

Möller, der in den Wintermonaten nahezu stündlich über die aktuellsten Wetterdaten von diversen Wetterdiensten informiert wird, geht davon aus, dass "Weihnachten kein Schnee liegt". Sollte der Winter in den kommenden Wochen doch noch zuschlagen, sieht sich die WBL bestens gerüstet.

Die Salzlager sind proppenvoll. "Wir haben 750 Tonnen eingelagert", sagte Thomas Möller. Das seien 350 Tonnen mehr als in den Vorjahren. Die Entscheidung, mehr einzulagern, sei eine strategische gewesen. "Damit wollen wir potenziellen Lieferengpässen entgegenwirken."