Schausteller sind zufrieden: "Kirmes in Lünen lebt"

Zwei richtig gute Tage, ein richtig schlechter, und ein versöhnlicher Abschluss in der Summe macht das für die Organisatoren der Himmelfahrtskirmes immer noch eine gelungene Veranstaltung. Oder, so formuliert es Schausteller-Chef Hans-Peter Arens: "Die Kirmes in Lünen lebt."

Lünen.. Vor allem in den ersten beiden Tagen sei die Besucherzahl in der Innenstadt, auf dem Pfarrer-Bremer-Parkplatz und auf dem Theaterparkplatz überdurchschnittlich hoch gewesen. Auch, so Arens‘ Sohn Patrick, weil dort viele Familien unterwegs gewesen seien.

"Das hat gezeigt, dass der Lüner auch weiterhin Lust auf Kirmes hat." Auch die Konkurrenz durch das Schützenfest in Niederaden habe der Kirmes nicht geschadet, berichtet Uwe Wortmann, Leiter des Kulturbüros.

Feuerwerk als Publikumsmagnet

Über 100 Schausteller seien über das für viele durch die Brückentage verlängerte Wochenende in Lünen zu Gast gewesen. Bei vielen von ihnen seien auch die Zwei-für-eins-Coupons am Freitag eingelöst worden. "Und dass, obwohl am Freitag woanders die Straßen wegen des Brückentages wie leergefegt waren", sagt Patrick Arens. Das Feuerwerk am Freitagabend sei ebenfalls ein Erfolg gewesen.

Als es am Samstag kalt und regnerisch wurde, war auf der Kirmes dagegen nicht mehr viel los, der Sonntag lief jedoch wieder gut an.

Kim Adrian, Veranstaltungsleiter vom Kulturbüro, kann zudem von keinerlei größeren Zwischenfällen oder Problemen berichten. Die Himmelfahrtskirmes gibt es in Lünen seit über 50 Jahren, seit drei Jahrzehnten auch in der Innenstadt.