Rohbau-Arbeiten am Hertie-Gebäude beginnen

An der Baustelle des ehemaligen Hertie-Gebäudes in der Lüner City geht es weiter voran: In der kommenden Woche sollen die Rohbau-Arbeiten beginnen. Gleichzeitig hat der Bauverein jetzt einen Wachschutz engagiert, der Vandalismus und Diebstahl auf der Großbaustelle verhindern soll.

Lünen.. Eine Webcam hat das Objekt im Blick.Das verlor nach aufwendigem Rückbau seine klotzähnliche Form. Ein tonnenschwerer Abbruchbagger knabberte sich durch die Betondecken. Es entstand eine Schneise, die zur Grünanlage werden soll. Nur noch Deckenteile und Stützen sind geblieben. "Die Märkische Tiefbau hat das Gebäude picobello hinterlassen. Alles hat hervorragend geklappt", lobt Bauverein-Geschäftsführer FriedhelmDeuter das Lüner Unternehmen.
Auf dieser Basis übernimmt die Baufirma Temmink aus Vreden die Rohbauarbeiten. Das Unternehmen hat für den Bauverein schon die Polizeiwache und das Facharztzentrum Mersch errichtet. "In der Regel wird von unten nach oben gearbeitet", erläutert Deuter, doch weil die Statik stehe, könne auch an verschiedenen Stellen gleichzeitig angesetzt werden. Anfangs würden sehr viele Leute auf der Baustelle sein, später dann weniger. In einigen Monaten könne parallel auch der der Innenausbau starten. Zehn Millionen Euro investiert der Bauverein in das Projekt. Dort sind Handel und Wohnungen vorgesehen. Zur Jahreswende 2015/2016 soll der Bau fertig sein.