Ostern und Lünen: Vier Künstler, zwei Themen

Was fällt Ihnen zu Ostern und zu Lünen ein? Diese Frage stellten wir vier Künstlern aus Lünen und baten sie, ihre Einfälle zu den beiden Themen in die Tat umzusetzen. Hier finden Sie die Interpretationen von Andrzej Irzykowski, Uwe Gegenmantel, Andrea Westedt und Sabina Klemp.

Lünen.. Vor neun Jahren waren Andrzej Irzykowski und Uwe Gegenmantel bei einer ähnlichen Aktion schon einmal dabei. 2006 sollten sie richtige Ostereier bemalen. Beide haben ihre zerbrechlichen Kunstwerke bis heute aufgehoben. Neu mit dabei sind diesmal Andrea Westedt und Sabine Klemp.

Vorgegeben war das Thema Ostern, das möglichst irgendwie mit Lünen in Verbindung gebracht werden sollte.

Ganz wörtlich haben dies Andrea Westedt und Uwe Gegenmantel genommen. Die Malerin zeigt auf ihrem Bild in einem gemalten großen Ei zahlreiche Lüner Motive. Uwe Gegenmantel hat ein Luftbild der Innenstadt als Grundlage für zwei ganz unterschiedliche Arbeiten gewählt.

Sabine Klemp hat sich daran erinnert, warum sie vor 27 Jahren nach Lünen gezogen ist. Die Nähe zur Natur in Alstedde hat sie damals begeistert. Kiebitze, die Ende der 80er Jahre auf den Feldern brüteten, sind dort leider nicht mehr heimisch, brüten jetzt weiter entfernt an der Lippe. Ihnen hat die Künstlerin auf ihren Siebdrucken ein kleines Denkmal gesetzt.

Ungewöhnliche Ei-Form

Etwas freier hat Andrzej Irzykowski das Thema interpretiert. Ihn reizte die - in der Kunstszene ungewöhnliche - Form des Eis. Eine ovale Vorlage gestalten, das war für den bekannten und vielseitigen Künstler so reizvoll, dass er gleich zehn unterschiedliche "Ostereier" schuf.