Nasses Wetter behindert wichtige Baumfällungen

Auch wenn der Sturm bislang keine großen Schäden im Wald angerichtet hat; die Wetterlage sorgt für einige Probleme im Forstamt. Dringende Baumfällungen werden verschoben, weil der Boden für Mensch und Maschine zu nass ist. Gleichzeitig ist die Arbeit im Sturm gefährlich.

Schwerte.. Anders sieht die Lage an der Ruhr aus: Dort wurde es höchste Zeit für die Baumpflegearbeiten an den Ufern. Ralf Urban und seine Kollegen vom Bauhof sorgen für Sicherheit beim Ruhrspaziergang. Morsche Bäume und marode Äste müssen nun weichen. Kettensäge und Räumfahrzeuge sind im Einsatz. Vorwiegend Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus Padus) und Hainbuchen säumen den beliebten Spazierweg. Sie sind rund 40 Jahre alt und zeigen nun Schäden.
Morsche Kerne, teilweise bereits verfärbt und schon weich vom Pilz, und erste Risse zeigen, warum Hand anzulegen ist.Eine dicke Hainbuche an der Weggabelung ist durch den Hallimaschpilz schon schwer geschädigt. "So ein Pilz kann einen gestandenen Baum innerhalb von zwei Jahren von den Wurzeln her auflösen," weiß Ralf Urban.Laut Naturschutzgesetz ist noch bis zum 1. März ein Schnitt möglich, zur Sicherungspflicht an Straßen gelten Ausnahmen. Für den heimischen Garten empfiehlt Urban einen Schnitt in den Wachstumsphasen: "Dann haben die Bäume die besten Selbstheilungskräfte."

Hundeplatz überschwemmt

Auf dem Hundeplatz ruht unterdessen der Betrieb. Kirsten Viol ist seit über zwölf Jahren mit ihrem Kurs "Spaß und Grundgehorsam" auf dem Gelände am Reiche des Wassers unter der Fahne des SV-OG-Schwerte aktiv. "Meine Gruppe hat jetzt bis in den Februar Winterferien. Aber: Sie haben alle Hausaufgaben aufbekommen."Hunde und Besitzer sind beim momentanen Matsch nicht auf sicheren Beinen. Und die Fläche nimmt Schaden. "Da ist für uns ein Winter mit Schnee besser, dann haben wir einen festen Untergrund." Bis dahin können sich dann die Maulwürfe und Wühlmäuse austoben. Die lieben den weichen Boden.