Krimstraße: Bewohner nach Brand gestorben

Es war der 19. Dezember, als in einem Haus in der Krimstraße ein schwerer Brand ausbrach. Der Bewohner musste damals von der Feuerwehr aus den Flammen gerettet werden - wurde lebensgefährlich verletzt. Nun gab die Polizei bekannt: Der Mann erlag seinen schweren Verletzungen.

Lünen.. Der 44-jährige Bewohner starb demnach an einer schweren Rauchgasintoxination. Und das bereits vier Tage nach dem Brand - am 23. Dezember. Warum der Tod erst fast zwei Wochen später bekannt wurde? Der zuständige Sachbearbeiter sei über die Weihnachtstage in Urlaub gewesen, teilte die Pressestelle der Polizei auf Anfrage dieser Redaktion mit. Nach seiner Rückkehr habe er sich nun um den Fall gekümmert.


Hinweise auf ein Fremdverschulden des Brandes hätten sich für die Kriminalpolizei bislang nicht ergeben, hieß es in der Mitteilung der Polizei weiter: "Offenbar handelte es sich um fahrlässige Brandstiftung."

Der Brand war am Morgen des 19. Dezember ausgebrochen.Um 10.25 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Als sie eintraf, befand sich der 44-jährige Bewohner noch in der brennenden Wohnung. Fünf Minuten brauchte die Feuerwehr, um ihn aus den Flammen zu bergen - er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten an der Wohnung dauerten weitere 15 Minuten.


Vier Löschzüge der Feuerwehr waren im Einsatz, zudem zwei Rettungswagen und ein Notarzt. Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte beteiligt.