Kneipenlandschaft in Alstedde lebt wieder auf

Mal eben abends in Alstedde ein Bier trinken oder etwas essen? Gar nicht so einfach: Die Kneipe Phoenix ist seit Mitte April dicht, der Hansa-Krug schon seit September 2013. Doch jetzt kommt wieder Schwung in die Gastronomieszene des nördlichen Lüner Stadtteils.

Alstedde.. Aus dem Hansa-Krug wird das "Bistro-Cafe Hansa-Krug", betrieben von Aiste Speranskaja und ihrem Team. Die junge Frau, die bereits in verschiedenen Gastronomiebetrieben gearbeitet hat, macht sich im Hansa-Krug in der Alstedder Straße selbständig.

Besitzer des Hansa-Kruges haben gutes Gefühl

"Wir eröffnen am 6. Juni um 17 Uhr mit einem Sektempfang", kündigt sie an. Dazu soll es Live-Musik geben. Ob Frühstück, Kaffeeklatsch, warme Küche oder Cocktails und Longdrinks: Die Gäste sollen bei Aiste Speranskaja aus einem vielfältigen Angebot wählen können.

Die Besitzer des Hansa-Kruges, Rita und Klaus Quante, haben bei Aiste Speranskaja und ihren Mitarbeitern ein gutes Gefühl. "Wir sehen bei ihr eine Menge Motivation. Auch vorher hatten wir schon mehrere Anfragen, aber es passte einfach nicht", sagt Klaus Quante.

Ex-Phoenix will "amerikanische Küche der feineren Art" bieten

"Neueröffnung am 01.07.2015": Das verkündet ein Transparent am Gebäude der Mitte April geschlossenen Kneipe "Phoenix" an der Straße Im Drubbel. Schon seit einigen Tagen hängt das Transparent da, doch Hauseigentümer Wilfried Krohn hielt sich mit Details zur Zukunft des Phoenix zunächst bedeckt. "Noch sind keine Verträge unterschrieben", sagte er. Doch am Mittwoch konnte Krohn Vollzug melden und mitteilen: "Das Phoenix wird zum 1. Juli wieder eröffnet."

In der Küche führt dann Torsten Willuda Regie. Der aus Wanne-Eickel stammende gelernte Koch und Konditor nennt sein Lüner Restaurant "50's Diner" und verspricht "amerikanische Küche der feineren Art." Nicht nur kulinarisch sollen sich die Gäste in die USA versetzt fühlen. "Auch die Einrichtung wird mit Musikbox und alten Reklametafeln an das Amerika der 50er und 60er Jahre erinnern", so Willuda.

Die bisherigen Pächter des Phoenix hatten der Vertrag im Phoenix gekündigt. Die berufliche Belastung war ihnen über den Kopf gewachsen.