Klimawandel macht der Feuerwehr zu schaffen

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lünen zieht Bilanz: Die Zahl der Brände ging 2014 zurück, dagegen stieg die Zahl der technischen Hilfeleistungen. Grund dafür: die Folgen des Klimawandels, die auch in Lünen zu spüren sind. Darauf müssen sich die Einsatzkräfte auch in Zukunft einstellen.

Lünen.. Die Folgen des Klimawandels machen der Feuerwehr zu schaffen. Unwetterereignisse haben 2014 zugenommen und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lünen mit seinen 273 Einsatzkräften viel Arbeit beschert. Das wurde am Freitagabend bei der Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr in der Feuer- und Rettungswache deutlich.

Während die Zahl der Brände um 26 Prozent zurück ging auf 142 Einsätze, stieg die Zahl der technischen Hilfeleistungen von 534 auf 847 um fast 60 Prozent. Zudem wurden im letzten Jahr 5069 Rettungswagen-Einsätze (Steigerung um 8 Prozent) verzeichnet. Alfred Krömer, Leiter der Feuerwehr: "Unwetterereignisse haben in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Wasser-, Sturm-, Wärme- und Kälteeinsätze erfordern, dass wir uns auf diese Einsatzlage einstellen. Wir müssen Anpassungsstrategien entwickeln, um die Folgen des Klimawandels zu beherrschen. Auch Stromausfälle werden vorausgesagt in der Zukunft deutlich zunehmen."

Vor rund 230 Gästen, darunter Vertreter aus Löschzügen, Hilfsorganisationen, dem Rat der Stadt, der Politik und aus Krankenhäusern wurde beim Jahresbericht eine beeindruckende Leistungsbilanz vorgelegt. Zudem gab es Ehrungen und Verabschiedungen aus dem aktiven Dienst.