Flüchtlinge sollen in ehemaligen Handwerksbetrieb einziehen

In die Räume eines ehemaligen Handwerksbetriebs sollen demnächst Flüchtlinge einziehen. Darüber wurde am Rande der außerplanmäßigen Sitzung des Generationenausschusses informiert. Die Räume seien für ihre neue Aufgabe bestens geeignet, hieß es.

GEISECKE.. Nach Informationen dieser Redaktion handelt es sich um den Bürotrakt eines Elektrobetriebes, der mittlerweile ein anderes Domizil gefunden hat. In die Räume müssten noch Duschen eingebaut werden, allerdings handele es sich um kleine Büros, die gut bewohnt werden könnten.

Der Generationenausschuss hatte sich mit der Frage nach der Umsetzung des Konzepts zur Unterbringung beschäftigt. Denn immer mehr Flüchtlinge suchen in Deutschland Asyl. Darunter seien nach wie vor auch etliche, die aus sogenannten sicheren Drittländern einreisen, erklärte Sozialdezernent Hans-Georg Winkler. Überwiegend handele es sich dabei um Menschen aus Südosteuropa. Mit der Anmietung des Gebäudes in Geisecke ist vorerst auch die Unterbringung in der Turnhalle in Ergste vom Tisch. Die stand laut Winkler im Oktober noch zur Debatte.

Fest steht, dass nach den Vorgaben der Politik (neun Quadratmeter pro Flüchtling) das Asylbewerberheim am großen Feld um 40 Personen überbelegt ist.