Evangelisches Krankenhaus bekommt neuen Namen

In "Marienkrankenhaus Schützenstraße" umgetauft werden soll das Evangelische Krankenhaus nach dem Kauf durch den Mitbewerber vor Ort im Sommer dieses Jahres. Und auch das Marienkrankenhaus selbst bekommt zur eindeutigen Unterscheidung bald einen Zusatz im Namen.

SCHWERTE.. Zur eindeutigen Unterscheidung erhält das Stammhaus des katholischen Krankenhauses den Zusatz "Marienkrankenhaus Goethestraße". "Wir haben die Lösung auch in Mitarbeiterkreisen diskutiert", berichtet Monika Hilsmann, die die Standortleitung an der Schützenstraße übernommen hat: "Das fanden alle gut."

Der Name Marienkrankenhaus sei als Marke bekannt, so dass darauf nicht verzichtet werden sollte. Außerdem genießt er einen guten Ruf.

Namensänderung: Antrag bei der Bezirksregierung

Bevor neue Schilder aufgestellt werden können, müsse die Namensänderung allerdings bei der Bezirksregierung beantragt werden, erläutert Monika Hilsmann. Das könne geschehen, sobald die Behörden der Übernahme der Klinik zugestimmt hätten. Nachdem die Bezirksregierung Arnsberg ihre Genehmigung schon erteilt habe, ist nun noch das NRW-Gesundheitsministerium gefragt. Doch auch ohne gemeinsamen Namen wachsen die beiden Kliniken schon zusammen, seit das Marienkrankenhaus zum 1. August die gemeinsame wirtschaftliche Verantwortung hat. Zu den bisher rund 750 Mitarbeitern kamen auf einen Schlag 180 neue Kollegen von der Schützenstraße hinzu - und festigten die Position des Marienkrankenhauses als größten Arbeitgeber der Ruhrstadt.

Gemeinsame EDV erleichtert Zusammenarbeit

Zur reibungslosen Zusammenarbeit haben die Techniker eine Richtfunkstrecke eingerichtet, die die Elektronische Datenverarbeitung (EDV) beider Standorte verbindet. Mitarbeiter, die dort zwischen ihren Arbeitsplätzen pendeln, haben somit sofort Zugriff auf alle nötigen Daten. Die EDV und der Technische Dienst gehören auch zu den ersten Abteilungen, die für beide Häuser zusammengelegt wurden.

Auf der anderen Seite muss gleichzeitig die Abkopplung vom benachbarten Klara-Röhrscheidt-Haus vorgenommen werden, das bei der Diakonie Mark-Ruhr verblieben ist. Das Seniorenheim erhält dabei unter anderem eine eigene Telefonnummer.