Elf Lauben in Kleingartenanlage aufgebrochen

Knapp zwei Jahre hatten die Gartenfreunde der Kleingartenanlage "In der Krümmde" in Geisecke Ruhe - so lange war es her, dass einige Lauben von Einbrechern verwüstet wurden. Am Ostersonntag war es dann wieder soweit: Elf Lauben wurden aufgebrochen. Die Polizei steht vor einem Rätsel.

Geisecke.. Robert Walczak ist Vorsitzender des Kleingartenvereins "In der Krümmde" in Geisecke. Er hat am Sonntagmorgen die Polizei gerufen, nachdem er seine Laube aufgebrochen vorgefunden hatte. Wieviel wovon und ob überhaupt etwas gestohlen wurde "kann ich noch nicht sagen", so Walczak gegenüber unserer Redaktion. Was er sagen kann: "Es gibt viele Schäden."

Hoffnung auf kleine Blutflecken

Walczak geht - wie auch die Polizei - davon aus, dass die Suche nach den Tätern schwierig werden könnte. Bislang gebe es noch keine Hinweise, sagt Polizeisprecher Ralf Hammerl. Doch die Hoffnung auf Spuren, kleine Blutflecken oder andere Hinweise, will er noch nicht aufgeben.

Zwei Jahre lang hatten sie Ruhe "In der Krümmde", im Jahr 2013 hatten Einbrecher hier zuletzt Lauben aufgebrochen. Auch die von Adrian Simut.

Es war bereits das zweite Mal. Dieses Mal ist Simut allerdings fast ohne Verlust geblieben - lediglich ein Bewegungsmelder ist weg. Der Grund schimmert silbern am Eingang seines Gartenhauses.

Spanplatten und Vorhängeschlösser

Denn der 58-Jährige Simut hat seine Laube nach dem Einbruch im Jahr 2013 mit Gittern versehen: Edelstahl. Die Türen werden mit Spanplatten und Vorhängeschlössern zusätzlich gesichert. "Wofür habe ich mir den Garten denn zugelegt? Um zu entspannen und Ruhe zu haben", sagt Simut.

Auf dem Grundstück seien die Kriminellen gewesen - in die Laube kamen sie nicht.