Die Ostberger Straße bekommt eine moderne Ampel

Massive gelbe Betonklötze stützen die Masten der Behelfsampel, die in Höhe des Grüntaler Teichs an der Ostberger Straße in Schwerte aufgestellt worden ist. Sie ist kein Vorbote einer neuen Straßenbaustelle. Vielmehr wird die Ampelanlage selbst erneuert. Wir erklären, warum das nötig ist.

Schwerte-ost.. "Manchmal ist das Rotlicht an der Ampel nicht so gut erkennbar, wenn die Sonne draufsteht", begründet die stellvertretende Sprecherin des Kreises Unna, Birgit Kalle, die Notwendigkeit einer Sanierung. Sie weiß von den Klagen über das manchmal ungünstige Aufeinandertreffen von Licht und Schatten, das durch die nahe Eisenbahn-Unterführung im Hintergrund noch zusätzlich verschärft wird.

Glühbirnen gegen LED tauschen

Aus Gründen der Verkehrssicherheit - so Birgit Kalle - werde die Ampel jetzt vom Kreis Unna umgerüstet. Der ist zuständig, weil die Ostberger Straße in diesem Bereich als Kreisstraße eingestuft ist. Bei der Maßnahme ersetze man die bisherigen Glühbirnen durch moderne Leuchtdioden-Technik (LED), berichtet die Sprecherin: "Das leuchtet intensiver."

Weil die Masten nach Auskunft des Kreises immer noch standsicher sind, können sie erhalten bleiben. Die Metallrohre werden lediglich gereinigt und zweimal frisch gestrichen. Einschließlich der anschließenden Elektro-Installationen werden die Sanierungsarbeiten rund eine Woche in Anspruch nehmen, kündigt Birgit Kalle an.

Geringere Kosten für Strom und Wartung

Rund 9500 Euro hat der Kreis für die Erneuerung der Ampel einkalkuliert. "Je nach Stromverbrauch rechnet sich das aber schon", spricht Birgit Kalle aus Erfahrung. Bei einer vergleichbaren Anlage in Bergkamen sei der Stromverbrauch von 17.000 auf 3500 Kilowattstunden pro Jahr gesunken: "Da haben sich die Investitionskosten innerhalb von sechs Jahren rentiert."

Durch ihre längere Lebensdauer sparen die LED-Ampeln dem Kreis darüberhinaus noch Wartungskosten ein. "Die Glühbirnen mussten einmal im Jahr ausgetauscht werden", erläutert Birgit Kalle den früher ständigen Einsatz von Technikern. Ziel des Kreises sei es deshalb, nach und nach alle Ampeln an den Kreisstraßen auf Leuchtdioden umzustellen.