Briefmarken-Fans treffen sich im Schwerter Rathaus

Warum sammeln Menschen Briefmarken? Diese Frage haben uns sechs begeisterte Philatelisten am Sonntag beim Tauschtag im Rathaus beantwortet.

Schwerte.. Das Schwerter Rathaus bot am Sonntag Philatelisten aus der Region einen würdigen Rahmen zum Tauschen, Fachsimpeln und Kaufen. Rund 120 Fans des kleinen Papiers waren zum Großtauschtag des Vereins für Briefmarkenkunde gekommen. Der Vorsitzende Jürgen Neubauer freute sich über die große Resonanz aus der Region. Auch die Ausstellung ungewöhnlicher Sammlungen von drei Vereinsmitgliedern auf 40 Stellwänden im Foyer erntete viele Blicke.

Aus Kartoffeln geschnitzt

Neben Marken und Stempeln der Schwerter Privatpost aus dem Jahr 1887 waren dort auch Stempel der Waffen-SS zu sehen, die das KZ-Außenlager im Eisenbahnausbesserungswerk beaufsichtigte. Und auch Stempel zum vermeintlichen 1000-jährigen Bestehen der Stadt Schwerte 1947 stellte Neubauer aus. Das Besondere: Die Stempel waren aus Kartoffeln geschnitzt. "In der Nachkriegszeit hatte man nichts anderes", weiß Neubauer. Der Schwerter Briefmarkenverein zählt 19 Männer und drei Frauen. Über Nachwuchs würden sich Jürgen Neubauer und seine Mitstreiter freuen. Doch was fasziniert Sammler an dem Hobby? Wir haben nachgefragt. Klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke.

Mehr zum Thema Briefmarken auf der Website des Bunds Deutscher Philatelisten e.V.: www.bdph.de.