B54-Ausbau: Lüner CDU will Nadelöhr verhindern

Schon so lange warten staugeplagte Pendler zwischen Lünen und Dortmund auf den Ausbau der B54 auf Lüner Stadtgebiet. Wenn der vierspurige Ausbau - im Idealfall 2020 - kommt, bleibt aber ein Nadelöhr an der Eisenbahnbrücke Kupferstraße. Die CDU hat jetzt drei Optionen vorgestellt, die das verhindern könnten.

Lünen.. Das Problem beim Ausbau: Nach aktueller Planung des Landesbetriebes Straßen.NRW endet die Vierspurigkeit zwischen Knoten B236 und Innenstadt an der Eisenbahnbrücke Kupferstraße. Deren Breite lasse keine weitere Vierspurigkeit zu, hieß es seitens Straßen.NRW, als die Pläne im April im Lüner Rathaus präsentiert wurden. Dort entstünde ein Nadelöhr.

CDU stellt Lösungsmöglichkeiten vor: Die CDU-Fraktion im Rat sieht dennoch Möglichkeiten, den Verkehr flüssiger über die Brücke zu führen - und so eventuell einen weiteren mindestens dreispurigen, möglicherweise sogar vierspurigen Ausbau bis hin zur Einmündung Konrad-Adenauer-Straße zu realisieren. Mit einem Antrag für die erste Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses nach der Sommerpause, am 8. September, will die CDU eine Prüfung dieser Möglichkeiten auf den Weg bringen:

  • Option 1: Eine dritte Fahrspur Richtung Innenstadt. Dafür sei die Brücke mit zwei Fahrspuren, zwei Mehrzweckspuren und zwei Fuß/Radwegen wahrscheinlich breit genug, meint die CDU.
  • Option 2: Eine dritte Fahrspur mit variabler Regelung. Eine Ampelanlage könnte die Fahrspur je nach Verkehrsaufkommen in die eine oder andere Richtung freischalten.
  • Option 3: Vier Fahrspuren, die die gesamte Brückenbreite nutzen. Da dafür einer oder beide Fuß-/Radwege entfallen müssten, sei denkbar, eine Fuß-/Radwegebrücke auf einer Seite der Eisenbahnbrücke anzuhängen. Diese Variante, so die CDU, beruhe auf einer Idee von Thomas Berger, Leiter der Stadtplanung.

Auf dieser Strecke soll die B54 ausgebaut werden. An Punkt A könnte ein Nadelöhr entstehen: