Ausgesetzter Hund in Schwerte war "halbtot"

Der ausgesetzte Hund, den ein Spaziergänger am Dienstag in Schwerte gefunden hatte, befindet sich in einem kritischen Zustand. Wie der behandelnde Tierarzt Dr. Stefan Wolf erklärt, sei das Tier "halbtot" gewesen, als es in seine Praxis gebracht wurde. Derzeit wird alles getan, um das Tier zu retten. Doch es sieht nicht gut aus.

Schwerte.. Als die Schwerter Feuerwehr den namenlosen Hund am Dienstag zu Dr. Stefan Wolf brachte, war das Tier unterkühlt, es konnte nicht stehen, hatte zerfilztes Fell sowie Herz-Kreislauf- und Atemprobleme. "Der Hund hat wohl Schmerzen, er wird derzeit intensivmedizinisch versorgt", sagt Wolf. Die Prognose sei derzeit ungünstig, wie der Tierarzt weiter erklärte. "Wir versuchen, ihn zu retten."

Schon seit langer Zeit vernachlässigt

Auch wenn die Zähne in einem sehr guten Zustand seien, weise der Hund Anzeichen von langfristiger Vernachlässigung auf. Das genaue Alter konnte derweil noch nicht bestimmt werden, einen Namen hat das Tier vom Praxisteam auch noch nicht erhalten.

Sollte der Hund gerettet werden, kommt er nach vollständiger Genesung ins Tierheim. Dort muss er dann mindestens 14 Tage bleiben, ehe es zu einer möglichen Vermittlung kommt.

Hund im Wald gefunden

Ein Spaziergänger hatte das Tier am frühen Dienstagmorgen im Wald an der Hörder Straße aufgelesen. Der Hund stand am Wegesrand, neben ihm lag Hundefutter, angeleint war er nicht.

Zeugen gesucht
Der Halter des Hundes wird gesucht. Hinweise dazu nimmt die Polizei in Schwerte unter Tel. 921-3320 oder 921-0 entgegen.

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