Als Dankeschön: Klinik-Mitarbeiter lassen sich feiern

150 Jahre Klinikum St.-Marien-Hospital Grund für eine Jubiläumsfeier der besonderen Art. Im Mittelpunkt: die Mitarbeiter. Ein ganz besonderes, sehr anrührendes Kompliment für ihre Arbeit erhielten die Krankenhaus-Angestellten vom stellvertretenden Bürgermeister Arno Feller. Wir waren mit der Kamera dabei.

Lünen.. Den Auftakt bildete am Freitag ein Festgottesdienst mit Weihbischof Dieter Geerlings und Pfarrer Clemens Kreiss in der St.-Marien-Kirche unter dem Titel "Auf zu neuen Horizonten". Die musikalische Umrahmung übernahm der Mitarbeiter-Chor des Klinikums. "Der Mensch braucht eine hochstehende Medizin und wir sind dankbar, dass Sie im Klinikum St.-Marien-Hospital so hochstehend anwesend ist", sagte der Weihbischof. In seiner Predigt lobte er das Team für seine Leitlinien, die menschliche Zuwendung und Empathie als Aufgabe definieren.

"Danke, dass Sie meiner Frau das Leben gerettet haben"

Im Festzelt hinter dem Hangar von Christoph 8 feierten rund 600 Gäste eine große Party. Maler brachten mit Wunderkerzen "feurige" Portraits aufs Papier. Grußreden bildeten den offiziellen Teil. "Vielen Dank, dass Sie meiner Frau vor zwei Jahren das Leben gerettet haben", richtete der stellv. Bürgermeister Arno Feller persönliche Worte an die Mitarbeiter und hob die hohe Qualität der medizinischen Versorgung hervor. Dr. Karl Schürmann, (Kuratorium Stiftung St.-Marien-Hospital) ging auf die christliche Prägung des Klinikums ein. Er zitierte ein Glückwunsch-Schreiben der ehemaligen Ordensschwestern der Franziskanerinnern, die 144 Jahre in Lünen tätig waren, sich noch sehr dem Krankenhaus verbunden fühlen und Segenswünsche übermittelten.

Geschäftsführer Axel Weinand betonte, dass das Klinikum mit seinen über 1300 Mitarbeitern trotz seiner Größe (592 Betten und 17 Fachabteilungen) ein persönliches Krankenhaus mit großem Zusammenhalt und menschlicher Wertschätzung sei. Seine Aussage belegten neun Mitarbeiter, die auf der Bühne persönliche Worte an die Gäste richteten. Ibrahim Islak sagte, dass er seit 20 Jahren gerne als Gesundheits- und Krankenpfleger im Klinikum arbeite, "weil wir multikulturelle Angestellte haben, weil wir multikulturelle Patienten haben, wo wir in vielen Projekten sehr viel für die Patienten einbringen konnten. Dafür können wir alle stolz sein."

15.000 Euro als Geschenk

Mit stehenden Ovationen bedankten sich Geschäftsführung und Gäste bei den Mitarbeitern. Marie Luise Stoverock, Vorsitzende des Förderverein Klinikum St.-Marien-Hospital präsentierte als Geschenk für die Mitarbeiter einen Gutschein in Höhe von 15.000 Euro. Innerhalb von drei Jahren übernimmt der Förderverein zum Beispiel Weiterbildungsseminare zur Resilienzförderung, um die seelische Widerstandsfähigkeit zu stärken. Auch Tage der gesunden Ernährung und "Clowns-Visiten" am Arbeitsplatz werden ermöglicht.