800 Wohnungen in Geisecke waren ohne Strom

Da lief kein Ventilator mehr, und die Klimaanlagen fielen aus: 800 Wohneinheiten und ein kleiner Gewerbebetrieb im Schwerter Ortsteil Geisecke waren am Mittwochabend plötzlich ohne Strom. Warum genau? Einer der Verantwortlichen hat eine Vermutung.

Geisecke.. Kurz vor 22 Uhr hatte sich in einer Transformatorenstation am Lupinenweg ein 10.000-Volt-Lasttrennschalter verabschiedet. Nach Angabe von Martin Keller, dem zuständigen Betriebsleiter des Netzbetreibers DEW21, gab es durch den Kurzschluss einen Knall sowie Rauchentwicklung.

Die Feuerwehr Schwerte wurde nach wenigen Minuten alarmiert und sicherte den Brandschutz in der unmittelbaren Umgebung der Stromstation. Gemeinsam mit Mitarbeitern des Stromversorgers gingen die Feuerwehleute in die Station, lüfteten den Raum und suchten nach Glutnestern. Nach Angaben der Feuerwehr war kein offenes Feuer zu erkennen, Löschmaßnahmen waren nicht erforderlich.

Wie Martin Keller berichtete, waren die meisten Kunden nach rund einer Stunde wieder mit Strom versorgt. Die letzten Kunden seien um 0.41 Uhr wieder am Netz gewesen. Keller: "Die Ortsnetzstation wird in den nächsten Tagen durch Austausch der defekten Schaltanlage repariert." Der genaue Grund für den Kurzschluss sei nicht bekannt, werde jedoch im fortgeschrittenen Alter der technischen Einrichtung vermutet.