Zweijähriges Mädchen ertrinkt in der Hundem
03.03.2009 | 18:00 Uhr 2009-03-03T18:00:00+0100Kirchhundem. Das plötzliche Verschwinden der knapp dreijährigen Diana M. Dienstag Mittag gegen 12.45 Uhr in Kirchhundem hat eine gewaltige Suchaktion ausgelöst. Doch die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich.
Der Verdacht, dass das Mädchen in den hochwasserführenden, reißenden Hundembach unmittelbar hinter dem Wohnhaus der Mutter gefallen und ertrunken war, bestätigte sich gegen 17.10 Uhr. Der Leichnam des Kindes war durch Suchkräfte aus einem Schlauchboot rund 4,5 Kilometer flussabwärts im Ortsteil Altenhundem entdeckt und geborgen worden.
Fieberhafte Suche
Die Mutter hatte sich mit ihrem zweijährigen Kind im Garten hinter dem Haus aufgehalten. Sie hatte gesehen, wie Diana hinter ihrer Katze hergelaufen war. Als sie danach aber spurlos verschwunden blieb, suchte die Mutter gemeinsam mit Nachbarn fieberhaft nach dem Kind. Leider erfolglos. Um 13.14 Uhr wurde die Polizei alarmiert.
Die Behörden setzten ein Großaufgebot in Bewegung, da man befürchtete, das Mädchen könnte in den reißenden Fluss gefallen sein. Mehrere Feuerwehr-Löschgruppen machten sich mit insgesamt 50 Kräften auf den Weg, um den Flusslauf abzusuchen. Ein Polizeihubschrauber aus Dortmund flog das Hundemtal mehrmals mit einer Wärmebildkamera ab. Eine Hundeführerin kam ebenfalls aus dem Ruhrgebiet nach Kirchhundem, um andere Spuren des vermissten Kindes aufzuspüren. Dutzende Polizeibeamte unterstützten die Suchaktion. Per Lautsprecherdurchsagen wurde die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen. Im ganzen Dorf durchkämmten Bewohner Gärten, Schuppen und Hinterhöfe. Vergebens.
Traurige Gewissheit gegen 17.10 Uhr
Um 17.10 Uhr wurden die schlimmsten Befürchtungen entsetzliche Wirklichkeit: Mitarbeiter der Landesfischereianstalt in Kirchhundem-Albaum hatten mit ihrem Schlauchboot den Hundembach vom Mehrfamilienhaus aus abwärts systematisch abgesucht. Ein Notarzt stellte den Tod des kleinen Mädchens fest. Die freiwilligen Helfer, Feuerwehrleute und die Beamten zeigten sich tief geschockt vom Tod des Mädchens.

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