"Über neue Streikwaffen nachdenken"
16.11.2007 | 19:11 Uhr 2007-11-16T19:11:00+0100
Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Hartmut Schauerte (CDU), warnt bei einer Fortsetzung des Bahnstreiks vor „explosionsartig” wachsenden Schäden. Und er denkt über neue Streikwaffen nach.
Wirtschaftsstaatsekretär Hartmut Schauerte sorgt sich darum, dass im aktuellen Bahnstreik "das Augenmaß auf beiden Seiten verloren geht”. Er erhöhte deshalb den Einigungsdruck auf Bahn und Lokführergewerkschaft GDL. Falls die volkswirtschaftlichen Schäden durch solche Operationen unverantwortlich groß würden, „muss die Politik sich mit der Frage beschäftigen, ob die Streikwaffen auf beiden Seiten gesetzlich richtig geregelt sind”, sagte Schauerte der Westfalenpost. Der Staatssekretär forderte „beide Seiten dringend auf, sich auf der Grundlage der Moderatoren-Vorschläge schnell wieder an den Tisch zu setzen”.

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