Südwestfalen leistet Hilfe für Pakistan
20.08.2010 | 17:22 Uhr 2010-08-20T17:22:00+0200
Arnsberg. „Südwestfalen hilft Pakistan“ ist der Name des Aktionsbündnisses heimischer Hilfsorganisationen, das zu Spenden für die Opfer der gewaltigen Flutkatastrophe in Pakistan aufruft. Gemeinsam mit der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) und dem CDU-Europaabgeordneten Peter Liese will das Bündnis einen direkten Draht zwischen den Menschen in Südwestfalen sowie der deutschen Ärztin und Ordensfrau Dr. Ruth Pfau im Katastrophengebiet herstellen.
Die heute 81-Jährige arbeitete als Ärztin am Krankenhaus in Winterberg, bevor sie 1960 nach Pakistan ging. Ihre Arbeit zur Bekämpfung der Leprakrankheit hat sie weltberühmt gemacht.
Monika Huesmann, Vorstand der DAHW und Mitglied im Stiftungsbeirat der Ruth-Pfau-Stiftung, sagte gestern in Arnsberg, dass Ruth Pfau gerade die Kontakte und Organisationsstruktur verfügbar habe, die nötig sind, um den Flutopfern effektiv zu helfen. „Sie hat Erfahrung mit Notfallhilfe. Und sie hat Autorität im ganzen Lande“, sagte Monika Huesmann.
Als „Garant dafür, dass die Spenden in Pakistan auch bei den Opfern ankommen“, bezeichnete DAHW-Sprecher Jochen Hövekenmeier Dr. Ruth Pfau und ihre Organisation.
Peter Liese nannte es gefährlich, die Menschen in Pakistan sich selbst zu überlassen und zu den Taliban zu treiben. „Es kann nicht in unserem Interesse liegen, dass die Regierung stürzt und die Radikalislamisten die Atombombe bekommen“, sagte er.
Zum südwestfälischen Aktionsbündnis für Pakistan gehören unter anderen der „Freundeskreis Karachi“ in Meschede-Freienohl, die DAHW-Aktionsgruppe Iserlohn-Letmathe, die Aktionsgruppe Mission-Lepra in Winterberg-Siedlinghausen, die Leprahilfe Rüthen, der Aktionskreis „Hilfe für Menschen in Not“ in Schmallenberg und die DAHW Aktionsgemeinschaft Olpe.
Wer spenden möchte, kann auf folgendes zentrales Spendenkonto überweisen: Freundeskreis Karachi in der DAHW, Sparkasse Meschede, Konto-Nr. 9 021 007, BLZ 464 510 12, Stichwort „Fluthilfe“.

16:19
Man sollte lieber den Menschen helfen, die Opfer pakistanischen Terrors wurden. Bombenopfer in Moskau und Bombay beispielsweise!