Stress mit dem Müll
18.08.2008 | 19:25 Uhr 2008-08-18T19:25:58+0200Die gute Nachricht: Ich spare mir jetzt den Weg zum zentralen Altpapier-Sammelcontainer. Das ist ein Fortschritt, aber nur, wenn man genug Platz für die zusätzliche blaue Tonne hat. ...
... Ob sie gut oder schlecht für mich und meine Brieftasche ist, muss sich noch herausstellen.
Liberalisierung klingt zunächst einmal gut. Wenn mein Rohstoff Altpapier denn so begehrt wie zur Zeit ist, sollte ich als Bürger doch eigentlich davon profitieren können. Die Müllgebühren sind ziemlich happig und die Hausmüll-Tonnen ziemlich klein.
Ich möchte vor allem zwei Dinge: Weniger Stress mit dem Müll haben und weniger dafür bezahlen. Stress bedeutet, ständig irgendwelche Abfälle sortieren und bis zur Abholung zuweilen lange zwischenlagern zu müssen: Plastikverpackungen im gelben Sack, Restmüll in der grauen Tonne, Flaschen im Regal, Papier in der blauen Tonne. Papier und Glas stinken wenigstens nicht.
Muss ich wirklich drei Mülltonnen in der Küche stehen haben und dazu noch einen gelben Sack im Keller, ein Regal mit Papier und eine Batterie Marmeladengläser? Ich wünsche mir einfach nur eine effektive, kostengünstige und selbstverständlich absolut umweltgerechte Entsorgung. Das muss doch technisch machbar sein im 21. Jahrhundert.

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