Staatsanwalt bleibt bei Vorwurf gegen Friedrich
22.01.2010 | 17:42 Uhr 2010-01-22T17:42:00+0100
Meschede/Düsseldorf. Der Wuppertaler Oberstaatsanwalt Ralf Meyer hat die Einstellung des Untreue-Ermittlungsverfahrens gegen den früheren Abteilungsleiter im NRW-Umweltministerium, Harald Friedrich (Meschede), scharf kritisiert.
Meschede/Düsseldorf. (goe) Der Wuppertaler Oberstaatsanwalt Ralf Meyer hat die Einstellung des Untreue-Ermittlungsverfahrens gegen den früheren Abteilungsleiter im NRW-Umweltministerium, Harald Friedrich (Meschede), scharf kritisiert. Meyer hält den Verdacht weiter für begründet, dass Friedrich bei der Vergabe von Aufträgen von mehr als zwei Millionen Euro gegen Vorschriften verstoßen und Vorgesetzte getäuscht hat. So habe Friedrich aus einer Akte belastende Schreiben entfernt, die später dann in seiner Wohnung gefunden wurden, sagte Meyer im Untersuchungsausschuss. Die CDU stellte deshalb die Frage, ob die Ermittlungen gegen Friedrich neu aufgerollt werden müssen.

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