Rüttgers rüstet Parteizentrale auf
01.03.2010 | 18:25 Uhr 2010-03-01T18:25:00+0100
Düsseldorf. Der Wahlkampf in NRW nimmt an Schärfe zu: CDU-Landeschef Jürgen Rüttgers rüstet seine Parteizentrale auf und schickt seine "rechte Hand" in der Staatskanzlei, Boris Berger, ins Wahlkampfteam der Partei.
Der 36-jährige Berger hat bereits Rüttgers’ erfolgreichen Wahlkampf 2005 organisiert. "Wir brauchen jetzt die besten Leute. Der Wahlkampf wird hart und aggressiv", begründete der neue CDU-Generalsekretär Andreas Krautscheid Bergers Wechsel in die CDU-Stabstelle.
"Rüttgers Geheimwaffe" Berger war in der Vergangenheit mehrfach ins Visier der Opposition geraten, die ihm eine unzulässige Verquickung von Partei- und Regierungsarbeit anlastete. Der promovierte Politikwissenschaftler wurde als "Abteilungsleiter politische Planung" in der Staatskanzlei bis auf weiteres ohne Geld- und Sachbezüge beurlaubt.
Weitere Hochkarätiger
Neben Krautscheid und Berger will die CDU weitere Hochkarätiger aus der Bundesgeschäftsstelle in die Wahlkampf-Mannschaft holen. Dass es eng werden könnte, beweist ein Geheimtreffen zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Rüttgers am Wochenende in Essen. `Beide sind aneinander gekettet", sagt einer, der es wissen muss. Merkel braucht Rüttgers’ Wahlsieg am 9.Mai, um in Berlin weiterregieren zu können. Verliert Rüttgers, wackelt die ganze CDU - und mit ihr auch Merkel.
Am Baldeneysee haben die beiden CDU-Parteichefs deshalb ihren Kurs für die nächsten Wochen abgestimmt. Um atmosphärische Störungen zu vermeiden, verzichteten beide auf Schuldzuweisungen. Kein Wort zur `Sponsoren-Affäre", keine Kritik am Berliner Durcheinander in der Koalition.
Der Blick geht nach vorn
Der Blick geht nach vorn: Die CDU in NRW und Berlin bildenTandems, um in Sachfragen mit einer Stimme zu reden. Auch das Partei-Duo Krautscheid-Berger hat am Wochenende den Fahrplan für den Wahlkampf beraten. Die Minister sollen eine Leistungsbilanz vorlegen.
Außerdem will die CDU ihre politischen Ziele für die nächste Legislatur deutlich machen. Die CDU-Parteizentrale benötigt dringend eine Frischzellenkur mit neuen Ideen, um nach der Sponsoren-Affäre wieder in die Offensive zu kommen.
Für Skandale mitverantwortlich
Für Krautscheid war es keine Frage, dass er dafür Berger braucht. SPD-Generalsekretär Michael Groschek hält es aber für bemerkenswert, dass Rüttgers einem Mitarbeiter vertraut, `der für die aktuellen Skandale der NRW-CDU mitverantwortlich ist".
Merkel sicherte Rüttgers zu, dass sie die Baustellen Steuer- und Gesundheitsreform vor der NRW-Wahl abräumen will. Zwar sind derzeit 76 Prozent der Wähler unzufrieden mit der Bundesregierung, aber in Umfragen bleibt die Union stabil. Die Demoskopen wissen warum: Die Wähler sehen in der SPD keine Alternative, weil sie keine Konzepte habe und ihr Kurs zur Linkspartei unklar bleibt.
Schwächephase
Die aktuelle Schwächephase von Schwarz-Gelb im Bund hat der SPD in Umfragen nichts genutzt. Merkel setzt auf die Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition in NRW. Die CDU-Analyse: Scheitert Rüttgers, ist Merkels Bundesratsmehrheit verloren. Fliegt die FDP in NRW aus der Regierung, läuft Westerwelle in Berlin Amok. `Dann macht die FDP in der Bundesregierung Opposition", fürchtet ein Rüttgers-Intimus.

17:22
# 4,
in welche FDP eilten denn seine Treuen. In die 6-%-Truppe?
Stimmt Ihre Mathematik? Demnach müßte die Endsumme immer noch eine Mehrheit ergeben.
08:15
Herr Rüttgers hätte halt die letzten 5 jahre CDU Politik betreiben sollen, statt den sozialistischen aller deutschen Arbeiterführer zu gehen. So hat er die Stammwähler vergrault. Die treueste der Treuen sind zur FDP oder in die Stimmenthaltung geflüchtet. Warum soll man als Liberal-Konservativer auch eine CDU wählen, die sich im Zweifel links von der SPD herausforderin Hannelore Kraft positioniert?
23:33
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23:31
... Auf wessen Kosten?
Mit Sicherheit auf Kosten der Allgemeinheit!
09:30
Herr Rüttgers,am 09.05.2010 nicht vergessen,das Fenster zu öffnen,aus welchem Sie nach dem Wahldebakel springen können.
09:12
herr rüttgers,
sie können machen was sie wollen, sie werden nicht mehr gewählt.
so dumm kann doch kein stiemvieh sein, unter ihrer führung ,der cdu noch die stimme zu geben.
sie haben doch auf der gesamten breite versagt, bis heute haben sie noch nichts positives für nrw erreicht, im gegenteil, nur skandale und verluste ,siehe die landeseigene wohnungsgesellschaft ,ca.30 milli.unter wert verkauft.
sie können aufrüsten wie sie wollen, das verlorene ihrer amtzeit können sie nicht mehr wettmachen.
holen sie doch die kanzlerin in ihre wahlkampfmannschft, auch sie wird ihnen nicht helfen können.
sie mussten unter kohl den hut nehmen und sie werden nach der wahl ,auch in nrw den hut nehmen müssen.