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Rüttgers: GM hat nur mit Opel Zukunft

16.02.2009 | 18:23 Uhr
Rüttgers: GM hat nur mit Opel Zukunft

Bochum/Düsseldorf. Angesichts der drohenden Pleite von General Motors (GM) nehmen die Rettungspläne für die deutsche Tochter Opel konkrete Formen an. Im Gespräch ist offenbar ein Modell zur Herauslösung des Autobauers aus dem US-Mutterkonzern.

Daran arbeiten nach Informationen der WAZ das Land NRW und die drei anderen Bundesländer mit Opel-Werken (Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen). In diesem Zusammenhang wird neben einer möglichen Staatsbürgschaft auch ein Einstieg der Länder bei Opel geprüft. Es habe bereits mehrere Gespräche der Länder mit Beteiligung der Bundesregierung gegeben, hieß es aus Kreisen der NRW-Landesregierung.

„General Motors muss verstehen, dass es die Probleme nicht im Alleingang lösen kann”, sagte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU). Der Regierungschef brach gestern zu einer Reise in die USA auf, um sich bei GM und Ford für die deutschen Tochterfirmen in NRW stark zu machen. „Ohne Opel Bochum wird General Motors keine Zukunft haben”, sagte Rüttgers. Am Mittwoch steht ein Gespräch mit GM-Chef Rick Wagoner auf dem Programm.

Unterdessen kündigte GM harte Einschnitte in seinen europäischen Werken an. Der Opel-Mutterkonzern muss heute in den USA einen Sanierungsplan vorlegen, um neue Staatshilfen zu bekommen. Berichten zufolge braucht GM eine weitere Finanzspritze von fünf Milliarden Dollar.

Von Sven Nölting und Wilfried Goebels

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18.02.2009
10:48
Rüttgers: GM hat nur mit Opel Zukunft
von Miroslav | #2

Der Privatisierungswahn der letzten Jahrzehnte, z. B. Telekom, Bundespost, Bundesbahn etc., hat sich in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise als Irrweg herausgestellt. So soll auf einmal die insolvente Hypo Real Estate per Gesetz enteignet und verstaatlicht werden können, um den Dominoeffekt beim Bankensterben zu verhindern. Dafür hat die Bundesregierung der H. R. E., Börsenwert derzeit unter 300 Millionen €, bereits 100 Milliarden € in Form von Krediten und Bürgschaften bereitgestellt. Und nun bangen 24.000 Mitarbeiter des Autobauers Opel in Deutschland um ihre Arbeitsplätze, die auf Gedeih und Verderb dem insolventen US-Großkonzern General Motors ausgeliefert sind. Nach den Banken dürfen der Bund und die Länder jetzt auch die Opelaner nicht hängen lassen. Es wird höchste Zeit, Opel Deutschland aus den Krallen von G. M. herauszukaufen und ebenfalls zu verstaatlichen. Das rettet nicht nur Opel vor weiterem Arbeitsplatzabbau oder sogar der drohenden Schließung, sondern sichert zusätzlich noch die Arbeitsplätze bei den mittelständischen Zulieferern. Also generell Verstaatlichung statt Privatisierung im Sinne von Marx und Engels, deren Kommunistisches Manifest sich am 21. Februar zum 161. Male jährt? Nein, natürlich nicht. Verstaatlichung ist nur dort angebracht, wo insolvente Großkonzerne ins Wanken geraten bzw. der Wettbewerb und die Preisbildung am Markt durch Monopol- und Oligopol-Unternehmen zu Lasten des bewährten Mittelstandes und des Verbrauchers über Gebühr eingeschränkt werden. Dafür brauchen wir eine gesunde, optimale Mischung aus Markt- und Staatswirtschaft bzw. eine Kreuzung aus Marx und Merkel!

17.02.2009
09:42
Rüttgers: GM hat nur mit Opel Zukunft
von dingsbums | #1

GM hat nur mit Opel Zukunft. Darum arbeitet man intensiv an einem Konzept, um Opel aus dem Konzern auszugliedern. Ist schon klar. Vielen Dank für diesen erhellenden Beitrag. Helau!

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