NRW will Rocker bändigen
30.03.2010 | 18:23 Uhr 2010-03-30T18:23:00+0200
Düsseldorf. NRW nimmt die Rockerbanden Bandidos und Hells Angels stärker ins Visier. „Wir überlassen den Rockern nicht die Straße”, sagte Innenminister Wolf (FDP) der WP.
Bund und Länder prüfen ein Vereinsverbot. Nach den tödlichen Schüssen eines Hells Angels auf einen Polizisten in Anhausen (Rheinland-Pfalz) betonte Wolf: „Wir dulden keine rechtsfreien Räume und keine Selbstjustiz.”
Bei Kontrollen hat die Polizei in NRW 4300 Personen und mehr als 1200 Kraftfahrzeuge überprüft. Dabei wurden fünf Personen festgenommen und 170 Schuss-, Hieb- und Stichwaffen sichergestellt. Seit 2001 wurden 23 Ermittlungsverfahren gegen Angehörige der Rockergruppen in NRW eingeleitet.
Bandenkrieg
Der Bandenkrieg zwischen den bundesweit je 1000 Anhängern der Hells Angels und Bandidos hat einen heftigen Streit über die Sicherheitsmaßnahmen entfacht. SPD-Innenexperte Rudolph warf Wolf vor, die innere Sicherheit zu gefährden, weil er die „Überprüfung des Waffenbesitzes von Rockerbanden untersagt”.
In einem Bericht des ARD-Magazins Report hatte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Jansen, kritisiert, dass Wolf eine Prüfung aller Rocker auf angemeldete Waffen unter Verweis auf den Datenschutz im Ministerium gestoppt habe. Wolf wies das zurück. NRW prüfe weiterhin, „welcher Rocker eine Waffe besitzt”. Es sei aber darauf geachtet worden, dass „Unbeteiligte nicht verdächtigt werden”, sagte Wolf.

20:09
Das wird auch höchste Zeit. Wir brauchen dieses kriminelle Zeugs nicht!
13:03
Und ich fühle mich jetzt sicherer bei der Begegnung eines Hells Angels als in der Nachbarschaft eines Revoluzzers.
17:15
Und verteilt man die 0,000157703 Prozent gleichmässig auf beide Rockergruppen dann macht das 0,0000788515 für jede. Das sind doch dann die reinsten Waisenknaben, sozusagen bis auf ganz wenige Einzelfälle kaum kriminell. Ein Verbot ist doch dann völlig absurd. In Gegenwart eines Hells Angel oder Bandido kann man sich also sicherer fühlen als in Gegenwart eines Polizisten.
12:28
Laut Homepage der Polizei NRW wurden im Jahre 2009 in NRW 1.458.438 Straftaten registriert. Davon werden offiziell 52.451 Gewaltdelikte, 14.330 Raubdelikte, 408.672 Taten der Straßenkriminalität, 36.005 Fälle gefährlicher und schwerer Körperverletzung, 637.148 Diebstähle, 16.086 Wohnungseinbrüche, 7.570 Autodiebstähle, 86.667 Fälle von Diebstählen aus Kraftfahrzeugen und 99 Opfer eines Mordes oder Totschlag benannt.
Quelle obiger Zahlen: http://www.polizei-nrw.de/im/Zahlen_und_Fakten/kriminalstatistik
In diesem Artikel wird berichtet, daß seitens der Behörden seit dem Jahre 2001 gegen Angehörige der Hells Angels und Bandidos 23 Ermittlungsverfahren in NRW eingeleitet wurden. Dies macht im Jahresschnitt etwa 2,3 Ermittlungsverfahren. Eine Aussage wieviele dieser Ermittlungen Strafverfahren und Verurteilungen nach sich zogen fehlt.
Gemessen an den obigen offizellen Zahlen ergibt sich ein Anteil dieser beiden Rockergruppen an den Gesamtstraftaten von 0,000157703 Prozent.
In NRW gibt es 42.000 Polizeibeamtinnen und -beamte. Leider wird seitens der Polizei nicht benannt gegen wieviele dieser Polizisten ein Ermittlungs- oder Strafverfahren eingeleitet wurde. Online Recherchen ergaben folgende Ergebnisse:
Quelle: Der Nachrichten Channel http://www.haschcon.com/2010/03/padophilie-ermittlungen-gegen-polizisten-in-trier/
Wie die Staatsanwaltschaft Trier mitteilte ermittelt sie gegen einen 53-Jährigen Polizisten wegen des Verdachts auf Besitz von Kinderpornomaterial.Im Rahmen von Ermittlungen in einer anderen Sache seien auf dem Privatrechner des Beamten der Polizeidirektion Wittlich kinderpornografische Videos in „größerer Anzahl“ gefunden worden.
Quelle: WDR http://www.wdr.de/themen/politik/nrw04/poilzei_libyen/index.jhtml
Nach Informationen von WDR.de hat das Ministerium Anzeige wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen und des Verstoßes gegen Geheimhaltungspflichten gegen insgesamt acht Beamte der Spezialeinsatzkommandos (SEK) in Bielefeld, Köln und Essen erstattet. Bundesweit sind mehr als 30 Personen ins Visier der Dienstaufsicht geraten.
Die SEK-Beamten bildeten die libyschen Sicherheitskräfte während ihres Urlaubs und in ihrer Freizeit aus und kassierten dabei auf eigene Rechnung ab, so der Vorwurf in der Strafanzeige. Eine dafür notwendige Nebentätigkeitsgenehmigung hatten die Polizisten bei ihrer Dienstbehörde offenkundig nicht beantragt.
Quelle: http://www.lothar-veit.de/lektuere/kewi_leonie2.pdf
Siebeneinhalb Jahre Haft für Polizisten weil er ein kleines Mädchen zu Tode misshandelt hat.
00:20
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