NRW prüft Bau von Windrädern auf Kyrill-Flächen
14.04.2010 | 09:00 Uhr 2010-04-14T09:00:00+0200
Düsseldorf. In NRW könnte ein Tabu fallen. Die Landesregierung erwägt, Windräder auf solchen Waldflächen zu zulassen, die vom Orkan Kyrill zerstört wurden. Waldbauern fordern schon länger die Aufhebung des Verbotes.
NRW prüft die Nutzung von Kyrill-Flächen in Wäldern mit Windrädern. „In Randlagen kann man darüber durchaus nachdenken”, sagte Umweltminister Uhlenberg (CDU). Damit rückte er von einem Tabu ab. Die Landesregierung hatte 2006 per Erlass den Bau von Windrädern im Wald untersagt.
Nach dem verheerenden Orkan Kyrill, der im Januar 2007 fast 30 000 Hektar Wald in Südwestfalen kahl geschlagen hatte, forderten betroffene Waldbauern die Aufhebung des Tabus in NRW. In Hilchenbach wird ein vor dem „Tabu-Erlass” eröffneter Windpark mit fünf Anlagen bislang ohne Belästigung der Nachbarn betrieben.
Uhlenberg betonte, er sei im Prinzip „kein Freund” von Windrädern im Wald und favorisiere das Modernisieren alter Windkraftanlagen. Die Nutzung von Kyrill-Flächen in Randlagen der Wälder soll aber nun geprüft werden. Bedingung sei jedoch die Zustimmung der Kommune.
Der Minister sieht zudem weiteren Forschungsbedarf, um mit Berechnung der Windstärke „besonders geeignete Standorte” zu finden: „Die Windkraft spielt bei den erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle.” NRW will den Anteil der erneuerbaren Energien insgesamt deutlich erhöhen. Bei der Zahl der Anlagen stößt NRW aus Sicht Uhlenbergs aber an Grenzen. Deshalb setzt das Land vor allem auf den Ersatz alter Windräder durch leistungsfähige Anlagen. Auch der Grünen-Abgeordnete Reiner Priggen sieht „viele geeignete Standorte” für Windanlagen im Wald. „Es gibt keinen vernünftigen Grund für ein Tabu”, sagte er.

11:26
Statt 50 Jahre zu warten, bis sich die Mühen einer Wiederaufforstung zu Geld mach lassen, wollen die Waldbäuerchen die dicke Kohle lieber jetzt gleich.
Kann man ihnen das verübeln? Kann man nicht, schon gar nicht so kurz vor der Wahl. Danach schimpfen wir dann wieder über diese häßlichen Dinger in unserer geliebten Heimat.
10:46
Wer war eigentlich vor 5 Jahren der Meinung, Windkraftanlagen wären hässlich und müssten abgesägt werden?
10:05
Ich bin für die Nutzung der Kyrill-Flächen durch neue Atomraketensilos, diese bringen wieder mehr Soldaten nach Deutschland, diese wieder hohe Wirtschaftskraft und wir haben wieder was in der Hand gegen den Nahen-Osten und den Osten. Ausserdem kann man diese Flächen auch wunderbar nutzen um dort Atomreaktoren zu bauen, diese Stören nicht durch Lärm die Vögel so wie diese Umweltzerstörenden Windkrafträder, welche mehr Energie bei ihrer Herstellung benötigen als einbringen. Man könnte der Bundeswehr dort auch Bombenabwurfgelände zum Üben bereitstellen. Aber das beste wäre man pflanzt einfach wieder Bäume (grüne dinger mit Nadeln oder Blättern) und produziert so Sauerstoff, den brauchen wir nämlich zum Leben und CO2 verbrauchen diese grünen Dinger welche sich Bäume nennen auch noch, das wäre doch was, oder? Oder verdient da dann keiner mehr dran, so ein Scheiss aber auch.
09:56
Biomassekraftwerke auf Basis von Hanf sind sehr viel sinnvoller. Das Unkraut wächst auf Böden die für Lebensmittelanbau nicht taugen. Diente sogar jahrhundertelang als Aufbereiter für schlechte Böden.
Wer sich davor fürchtet das dann ganz Deutschland wie in den Jahrtausenden vor dem Hanfverbot kiffend in der Ecke liegt, kann ja erstmal die Idee von Georg Bush aufgreifen und es mit Rutenhirse probieren. Die ist zwar in allen Belangen dem Hanf unterlegen, kann aber sofort und ohne rechtliche Probleme angebaut werden. Und Rutenhirse kann mit dem vorhandenen Maschinenpark kultiviert werden. Sie bringt dem Lohndrescher sogar mehr Einkommen, da die Erntezeit sich nicht mit der von Getreide überschneidet.
Aber die NRW CDU sieht den einheimischen Bauern wohl lieber am EU-Subventionstopf oder als Sklaven der Konzerne und Genossenschaften.
09:50
heißt natürlich: bei Kernkraftgegnern
09:50
.... ohne Belästigung der Nachbarn ... Merkwürdig, bei Kernkraftgegener nimmt man keine Rücksichten. Und die stehen, wo die Wirtschaftsbosse es wollen.