Mit dem Rad auf Spurensuche
02.08.2010 | 18:15 Uhr 2010-08-02T18:15:00+0200
Hagen.(böl) Es gibt viele Möglichkeiten, die schönsten Ecken der Metropole Ruhr zu entdecken, doch nur wenige sind so interessant wie mit dem Rad.
Der Regionalverband Ruhr hat jetzt eine überarbeitete Fassung ihres Radwanderführers „Route der Industriekultur per Rad“ herausgegeben. Das 700 Kilometer lange Netz wird darin in unterschiedliche Routen und nach regionalen Kreisen aufgeteilt und vorgestellt. Die Route der Industriekultur besteht aus einem Kernnetz von 24 Ankerpunkten: den industriellen Highlights der Region. Dazu gehören die bekannteren Industriebauten wie der Gasometer in Oberhausen oder das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop. Jedoch auch viele unbekanntere Kleinode liegen an den verschiedenen Routen, weswegen das Ganze nicht nur für Touristen interessant ist. 15 Aussichtspunkte mit Panoramablick und 13 besonders sehenswerte Arbeitersiedlungen komplementieren die Routen. Entlang der Ruhr im Süden, auf Kanaluferwegen durch das Neue Emschertal oder auf den ehemaligen Gleisen der Erzbahn führen die Hauptwege Emscher Park Radweg und Rundkurs Ruhrgebiet zu industriegeschichtlichen Ausflugszielen.
Der Ruhrtalradweg ermöglicht darüber hinaus den direkten Anschluss an das Hochsauerland bis Winterberg. Die neue Fassung beinhaltet zudem einen aktualisierten Serviceteil mit fahrradfreundlichen Übernachtungen und umfangreichem Kartenmaterial.
Erhältlich ist der Radwanderführer im RVR-Online Shop unter www.shop.metropoleruhr.de oder im Buchhandel für 14,90 Euro.

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