Kaum noch Chancen für Ferienjobber
20.06.2009 | 09:46 Uhr 2009-06-20T09:46:00+0200Hagen/Menden. Unter der Wirtschaftskrise leiden nun auch immer mehr Schüler und Studenten: Denn der Markt für Ferienjobs bricht ein. Angebote für Hilfsarbeiten sind rar. Wer kein Vitamin B hat, für den wird es schwierig.
In der Wirtschaftskrise werden Ferienjobs knapp. „Bei uns hat sich die Zahl der Ferienjobs deutlich verringert”, sagt beispielsweise Susanne Hollm, Personalreferentin von OBO Bettermann. Bei Mendens größtem Arbeitgeber herrscht - wie bei vielen anderen Unternehmen in diesen Zeiten - Kurzarbeit. Eine Folge der Auftragseinbrüche. Konsequenz: Die eigenen Mitarbeiter erfüllen die Tätigkeiten mit, die sonst Schüler oder Studenten ausführen.
80 Prozent weniger Hilfsplätze
Kein Einzelfall in Südwestfalen. Auch Automobilzulieferer Hella in Lippstadt bietet aufgrund der Produktionseinbrüche in diesem Jahr 80 Prozent weniger Hilfsplätze in der Urlaubszeit an als im Vorjahr.
Andreas Lux von der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer in Hagen: „Wer kein Vitamin B hat, für den wird es schwierig.” Der Trend hin zu weniger Ferienjobs sei aber nicht erst seit Krisenbeginn zu beobachten. Die steigende Zahl an Pflichtpraktika, die Schülern und Studenten auferlegt werden, führe dazu, dass Firmen ohnehin mehr junge Menschen engagieren, die nicht zur Stammbelegschaft gehören. Das schmälere die Chancen für Ferienjobber; sie haben ohnehin nur noch über die direkte Ansprache bei Firmen eine Chance. Denn auch an den Schwarzen Brettern in der Schule hängen kaum noch Jobangebote.

01:52
Jeder sollte einen Job haben.....haben see aber nicht.
18:15
Sind nicht vielleicht die vielen 400,-€ Jobs Schuld an der Misere,die DANK unserer Politiker zum wohlsein der Geschäftswelt auf dem Weg gebracht wurden .(Eigentlch war dieses für Studenten und Schüler gedacht)
14:29
#10
wenn unsere Wissenden alle so kurzfristig denken wie Sie, dann ist es kein Wunder, daß die Arbeitswelt dort ist, wo sie heute steht.
Verachtender kann man sich kaum ausdrücken. Das man sich damit selber ins Knie schießt kommt ihnen wohl nicht in den Sinn?!
Das BWL nur in einer gesunden VWL auf Dauer für alle funktioniert ist den meisten wohl entgangen.
10:40
Mehr Eigeninitiative dann klappt es auch mit dem Job. EInfach dem Arbeitgeber klar machen, das die Nebenkosten bei Schüler und Studenten niedriger sind als bei normalen Arbeitnehmern. Studenten kann man oft sogar Selbsständige beschäftigen. Da fällt dann auch noch das Krankheitsrisiko weg und als kleines Bonbon sinken alle Umlagen und Versicherungen die nach der Arbeitnehmerzahl berechnet werden.
Also mal den befreundeten BWL STudenten angespitzt, das der den Arbeitgebern vorrechnet wieviel Geld er mit regulären Arbeitnehmern verschwendet.
08:57
G8 und Bologna können dann endlich in den Ferien sinnvoll aufgefangen werden.
08:52
Wie es gibt keine Arbeit.....haben wir etwa Rezession?
04:39
oh man =) ich kann sagen, ich hab alles gemacht. Ferienarbeit, 1€ - Überbrückungsjob, Zeitarbeit... alle die sich ein Urteil erlauben ohne durch alles durch zu gehen, können mich einfach mal =) ich finde, wir die Generation Arschgefic*t darf als einziges wirklich was kommentieren! Bildungsstreik geht mir z.B. noch nicht zuweit.
Ihr von außen würdet keinen Meter in eure Fabrik bewegen, wenns durch die Decke im Winter tropft... als Beispiel.. solche Hörsäle sind Alltag, da kann man nix verschönigen.... hoffentlich kann ich nach meinem Studium auswandern und wenn nicht meld ich Privatinsolvenz an =) ich zahl keinen Cent an diesen versagenden Staat!
02:59
1€ro Jobber sind doch leider zuverlässiger... als Schüler und Praktikanten..!
00:19
An die Neider:
Wenn Sie es noch nicht mitbekommen haben hier die Kosten für ein Semester eines Studenten:
600€ - Studiengebühren
150€ - Sozialbeitrag an der Uni
+- 250€ - Fachliteratur, weil die Bibs nicht ausgestattet sind
+- 100€ - Schreibmaterialien
Zu diesen Kosten die im Jahr doppelt anfallen (Sommer/Wintersemester) kommen die normalen Lebenhaltungskosten hinzu (Miete, Nahrung, Nebenkosten).
Ich kann auch viele Studenten verstehen, die keine Lust auf Junk-Food haben, weil gute/qualitative Ernährung lernfördernd ist.
Und ich finde es auch verständlich das die meisten auch keine Lust haben sich sofort zum Berufsbeginn einen hohen Kredit abzutragen.
Bei den vollen Stundenplänen (siehe Bildungsdemos) kann man verstehen wenn man in den Semesterferien arbeitet, obwohl in dieser Zeit die meisten Prüfungen sind.
00:06
immer wieder erstaunlich oder eher erschreckend wie hirnlos einige Kommentare bei waz.de sind, wer solche schreibt emfpindet auch talkshows auf privatsendern als geistige herausforderung..