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„Jahrhundert-Bauwerk” findet seinen Abschluss

06.10.2008 | 18:44 Uhr

Arnsberg. Seit mehr als 40 Jahren wurde der Bau der Hüstener Ortsumgehung (B 299n) gefordert, vor 25 Jahren wurde die Trassenführung festgelegt und nun endlich, am kommenden Freitag, wird die 2,8 km lange Straße nach sechsjähriger Bauzeit für den Verkehr frei gegeben.

Damit wird für die Hüstener Bevölkerung die tägliche Quälerei durch Staus, Lärm und Dreck beendet. Denn bisher fuhren innerhalb von 24 Stunden bis zu 22 000 Fahrzeuge über die alte B 229 (Heinrich-Lübke-Straße). Die B 229n wird nach einer Verkehrsprognosse dazu führen, dass nur noch 6100 Fahrzeuge (also 70 Prozent weniger) durch Hüsten fahren.

Die 29 Mio. Euro teure Neubau-Trasse führt von der Autobahnanschlussstelle Arnsberg-Hüsten bis zum Ortseingang Müschede. Darüber hinaus gibt es B-229n-Anschlussstellen an der Hüstener Bahnhofstraße (Höhe Polizeiwache) und an der Heinrich-Lübke-Straße (Ecke Straße „Zum Herdringer Schloss”).

Die 2,8 km lange Hüstener Ortsumgehungsstraße wird am Freitag für den Verkehr frei gegeben. Foto: Luftbildkontor Fischer

Die Fertigstellung ihres „Jahrhundert-Bauwerks” feiern die Hüstener mit einem dreitägigen Volksfest im Rahmen des „Hüstener Herbstes”. Die offizielle Einweihungsfeier beginnt am Freitag, 10. Oktober, um 12.20 Uhr mit festlichen Klängen des Musikvereins Müschede auf der neuen Ruhrtalbrücke der B 229n. Nach zahlreichen Reden werden NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke und Staatssekretär Achim Großmann aus dem Bundesverkehrsministerium die offizielle Verkehrsfreigabe vornehmen.

Von Martin Schwarz

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