Hundequartett mit Gespür für Schnee
11.01.2010 | 17:47 Uhr 2010-01-11T17:47:00+0100
Schloss Holte-Stukenbrock Anni, Gina, Irma und Maja haben ein Gespür für Schnee. Die vier Hündinnen stecken ihre feuchten Nasen aber weniger in glitzernde Eiskristalle, sondern sie spüren Drogen in nordrhein-westfälischen Haftanstalten auf.
Gestern stellte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter ihre vierbeinigen Mitarbeiterinnen in Schloss Holte-Stukenbrock vor. Vier Monate lang werden die Schnüfflerinnenen im Ausbildungszentrum für Diensthundewesen gemeinsam mit einem Frauchen und drei Herrchen ausgebildet.
Schnüffler
Da der Geruchssinn von Anni, Gina, Irma und Maja vielmillionenmal besser als der des Menschen ist - der Hund besitzt 220 Millionen Geruchszellen, der Mensch nur 5 Millionen - kann das tierische Quartett Drogen in geringster Menge in den verborgensten Verstecken aufspüren. Zunächst werden die Drogenschnüffler ihre Riecher in die Justizvollzugsanstalten Köln, Kleve, Hamm und Castrop-Rauxel stecken.

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