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Gudrun Hammers Roman "Trost verschwindet"

13.09.2009 | 14:04 Uhr

„Trost verschwindet” ist ein melancholischer Roman über Einsamkeit, enttäuschte Lebenserwartungen und bittere Erfahrungen.

Gudrun Hammer erzählt die Geschichte des Mediziners Albert Trost, der sich eines Tages entschließt, sein bisheriges Leben ultimativ zu beenden. Er verschwindet aus seiner Familie und will sich irgendwo regelrecht zu Tode saufen. Doch das ist gar nicht so einfach, vor allem, wenn man starke Schluckbeschwerden hat. . .

Daheim kämpfen Ehefrau und Tochter um eine letzten Rest an Normalität in ihrer zerstörten Familie. Während sich Frau Trost arrangiert, versucht die Tochter mit allen Mitteln, Kontakt zum geflohenen und offenkundig lebensmüden Vater aufzunehmen, was ihr auch schließlich gelingt. Gudrun Hammer thematisiert ein Schicksal, das zumeist tabuisiert wird, doch tausendfache Wirklichkeit ist.

Gudrun Hammer:

Trost verschwindet

Atrium Verlag

240 S., 17,90 Euro

Andreas Thiemann

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