Grippe-Mittel für Kleinkinder vergriffen
24.08.2009 | 18:57 Uhr 2009-08-24T18:57:00+0200
Hagen. Der Bundesverband der Kinder und Jugendärzte (BVKJ) schlägt Alarm: Bei der Neuen Grippe - häufig auch „Schweinegrippe” genannt - gibt es kaum Möglichkeiten zur Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern.
Der Bundesverband der Kinder und Jugendärzte (BVKJ) schlägt Alarm: Bei der Neuen Grippe - häufig auch „Schweinegrippe” genannt - gibt es kaum Möglichkeiten zur Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern. Und auch Dr. Peter Liese, CDU-Europa-Abgeordneter und ausgebildeter Kinderarzt, rebelliert. Er sieht ebenfalls die spezifischen Belange von Kindern bei der Bekämpfung der Neuen Grippe nicht ausreichend beachtet: „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sondern sie haben einen anderen Stoffwechsel. Viele Besonderheiten müssen bei Erkennung, Vorsorge und Behandlung von Krankheiten berücksichtigt werden.”
Leistungsverordnung bereitet Ärzten Kopfzerbrechen
Dr. Wolfram Hartmann, Kinder- und Jugendarzt in Kreuztal, stimmt mit ein. In einem Offenen Brief an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt schreibt der BVKJ-Präsident: „Die Leistungsverordnung zur Influenzaschutzimpfung bereitet uns erhebliches Kopfzerbrechen.”
Dr. Hartmann unterstreicht, dass viele Eltern nach einer Grippe-Schutzimpfung für Kinder und den möglichen Risiken fragen. Ihnen muss er sagen, dass die beiden Grippemittel Relenza und Tamiflu nicht für Säuglinge im ersten Lebensjahr zugelassen sind.
Kein Tamiflusaft
Nur bei schweren Erkrankungen gibt es Ausnahmen. Relenza darf erst ab dem 5. Lebensjahr verabreicht werden. Dr. Hartmann: „Die für Kleinkinder geeignete Saftform von Tamiflu ist nach Angaben des Herstellers Roche bis Ende 2009 nicht mehr lieferbar.” „Das heißt”, ergänzt Dr. Peter Liese, „dass Kinder, die sich an der Neuen Grippe infizieren, nicht optimal behandelt werden können.”
Also müssten die Eltern auf die verfügbaren - aber eigentlich für Kleinkinder nicht geeigneten - Hartkapseln zurückgreifen und sie zerkleinern. Dr. Wolfram Hartmann: „Wieder einmal wurden die Belange der besonders gefährdeten Säuglinge und Kleinkinder nicht berücksichtigt.”
Impfstoffe aus Europa
Deshalb fordern die pädiatrischen Fachgesellschaften, dass ein Impfstoff für Kinder bereit gestellt wird. Der BVKJ-Präsident: „Solche Impfstoffe gibt es auf dem europäischen Markt. In anderen Ländern steht er zur Verfügung.”
Für „nicht praktikabel und für völlig überzogen” hält der BVKJ die Anweisung des Robert-Koch-Institutes, jeden Fall zu melden, bei dem 38 Grad Fieber und ein Husten vorliegen. Dr. Hartmann: „Eine Vielzahl von Viruserkrankungen gehen mit leichten Temperaturerhöhungen und Husten einher.” Laut Anweisung des Robert-Koch-Institutes müsste der Arzt bei jedem „Hustenkind” Einmal-Schutzkleidung (Kosten: 5 Euro) anziehen und die Gesundheitsämter würden mit einem Wust von „Falsch-Meldungen” überzogen.
Verdachtskriterien
Folgende Verdachtskriterien halten die Kinderärzte dagegen für praktikabel:
- plötzlicher Krankheitsbeginn
- Schwäche, Mattheit
- hohes Fieber (höher als 38,5 Grad)
- Schüttelfrost
- trockener Husten, Atemnot
- Muskel-, Gelenk-, Glieder- oder Kopfschmerzen
Eine gute Vorbeugung gegen die Neue Grippe ist die Stärkung des Immunsystems durch frisches Gemüse und Obst, viel Bewegung, genügend Schlaf, Stressvermeidung, viel Vitamin D und Hygiene wie Hände waschen.

00:21
Google-Tip 1: Impffolgeschäden!
Google-Tip 2: Tod durch Tamiflu
Es ist völlig unverantwortlich, Kinder mit diesen Pharmaprodukten zu kontaminieren. Tamiflu verhindert keine Ansteckungen! BESTENFALLS kann es den Krankheitsverlauf etwas verkürzen, aber eines ist sicher: Gefährliche und unkalkulierbare Nebenwirkungen. In den USA sind die Wirkungsverstärker verboten, für Ulla Schmidt kein Problem. ZDF-heute: Großversuch an der Bevölkerung
08:10
Anstatt aber die Ursachen zu bekämpfen (Verbot grenzüberschreitender Tiertransporte und der entsetzlichen Massentierhaltungen, wo sich durch den permanten Streß, die hochbelastete Stall-Luft sowie die Massierung zigtausender armer Tiere auf engstem Raum Seuchen aller Art in Windeseile verbreiten können), sucht die Pharmaindustrie, unterstützt von hörigen
Politikern und Medien, wiederum nach milliardenschweren neuen Profitquellen.
17:27
Bilduntertitel: Eine Packung mit dem Impfstoff Tamiflu.
Meint Ihr das ernst oder was???
17:17
und der nächste Griff in die Trickkiste der Pharmaindustrie. Letzte Woche waren es noch die Schwangeren Frauen, die sich unbedingt impfen lassen sollen, heute wird die Panik geschürt, damit auch die letzten Zweifler überzeugt werden.
Es bleibt was es ist, ein 750 Mio. EURO Geschäft mit der Angst.
Solange kein Arzt und kein Pharmakonzern die Garantie dafür gibt, das nichts, absolut nichts, passieren kann, bleibt es ein unkalkulierbare Gefahr für Leib und Leben.