Gipfeltreffen der Moderne
24.04.2009 | 14:00 Uhr 2009-04-24T14:00:00+0200
Unter dem Titel „Gipfeltreffen der Moderne” zeigt die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik in Bonn bis zum 23. August eine breite Auswahl der Bestände des Schweizer Kunstmuseums Winterthur.
Für den derzeit renommiertesten Gegenwartskünstler Gerhard Richter ist das Museum in Winterthur schlicht das schönste der Welt. Die vor weit mehr als 100 Jahren aus privater Initiative gegründete Kultureinrichtung gehört tatsächlich mit ihrer hochkarätigen Sammlung zur ersten Museumsliga und wird in einem Atemzug mit dem Museum of Modern Art oder dem Guggenheim Museum genannt. 250 Werke aus dem Schweizer Haus von 96 Künstlern sind nun an den Rhein ausgeliehen worden, da der Stammsitz in Winterthur bis zum Frühjahr 2010 aufwändig renoviert wird. Die Liste der vertretenen Künstler unterstreicht den Ausstellungstitel vom „Gipfeltreffen” nachhaltig: Braque, Cézanne, Dégas, Ernst, Giacometti, van Gogh, Kandinsky, Kokoschka, Lehmbruck, Magritte, Miro, Monet, Picasso, Renoir, Richter, Sisley und Tapies stehen stellvertretend für viele weitere Weltstars der modernen Kunst.
Die beinahe in sakraler Erhabenheit inszenierte Schau führt den faszinierten und beglückten Besucher vom Impressionismus über den Kubismus, die Abstraktion und den Surrealismus bis in unsere unmittelbare Gegenwart, die auch von amerikanischen Strömungen wesentlich geprägt wird.
Rundgang als
tiefgehendes Erlebnis
Wie ein sinnenreicher Spaziergang durch die Kunstepochen gestaltet sich der Rundgang durch die in verschiedene Säle unterteilte Ausstellungshalle, die ihrerseits mit gedämpfter Beleuchtung die angenehme Atmosphäre zusätzlich unterstreicht. Weitere Informationen unter Tel.:
0228 / 9171-200 und
www.bundeskunsthalle.de.
Katalog: 29 Euro
Öffnungszeiten Dienstag/Mittwoch 10-21 Uhr,
Donnerstag bis Sonntag
10-19 Uhr.
Eintritt: 8, ermäßigt 5 Euro.

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