Gesucht werden ein Manager und zwei Trainer
27.03.2009 | 19:01 Uhr 2009-03-27T19:01:00+0100
Was dem FC Schalke 04 in dieser Saison auf dem Fußballplatz bisher so leidvoll verwehrt blieb, gelingt auf dem Sektor der Unterhaltung mühelos: nationale, gar europäische Spitzenklasse ist das. Mindestens. Exemplarisch dafür steht der 27. im März, ein Freitag.
Da war Trainer Fred Rutten frisch gefeuert - ebenso wie zuvor schon der Manager Andreas Müller. Damit war nicht nur die Suche nach einem neuen Manager ab sofort, und einem einem neuen Trainer für die kommende Saison, sondern auch die Suche nach einem neuen Trainer für die restlichen neun Spiele in der Fußball-Bundesliga ausgerufen. Und zu allem Überfluss flatterte in Gelsenkirchen am Nachmittag die Meldung herein, dass Oliver Kahn, die vorerst letzte verbliebene Option für den Managerposten, die lange Liste der Absagen komplettieren würde. Ein königsblaues Wirrwarr, das nun in eine Großfahndung auf Personal mündet.
Akt der Solidarität
Kurz nur währte die Hoffnung in Gelsenkirchen wieder Struktur in die Personallage zu bekommen. Rutten war entlassen und der Weg vermeintlich frei für die naheliegendste Lösung: Mike Büskens und Youri Mulder. Doch die Co-Trainer, die am Freitag das Training leiteten, verweigern in einem Akt der Solidarität mit dem bisherigen Chef die Gefolgschaft. „Wir sind gebeten worden, heute das Training zu leiten. Mehr nicht. Wir haben neun Monate intensiv mit Fred Rutten zusammenarbeiten dürfen. Da geht man nicht einfach zur Tagesordnung über. Wir sind auch Menschen mit Gefühlen”, sagt Büskens. Präsident Josef Schnusenberg bestätigt: „Wir sehen es als die bessere Lösung an, einen Trainer von außen zu holen. Das kann dann nur eine Lösung für neun Spiele sein, weil über den neuen Trainer für die Zukunft der neue Manager entscheidet.” Und wann der vorgestellt wird, ist nach der Kahn-Absage ungewisser denn je.
„Die schönen Dinge”
Alle nehmen Reißaus von Schalke. Da passt ins Bild, dass auch Schnusenberg die Sache satt hat. Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies fahndet im Alleingang nach dem Manager, die Außendarstellung leidet, der Erfolg bleibt aus. „Es wird Zeit, dass ich mich um die schönen Dinge des Lebens außerhalb des FC Schalke kümmere”, sagt Schnusenberg, dessen Amtszeit 2010 endet: „Die Entscheidung steht.”

18:08
aber nicht bei der vereinsführung da muß ein knallharter typ wie velix hin sonst wir das nichts
12:21
@marwang
They never come back ? Die alte Boxer-Weisheit, dass sie niemals wieder kommen, gilt vielleicht im Box-Sport, aber weniger im Fußball!
Erfolgscoach Ottmar Hitzfeld war zweimal (!) Bayern-Trainer und holte zum Abschluss sogar noch einmal das „Double“ (Meisterschaft und Pokal).
Warum sollte der Erfolgs- und Jahrhundert-Trainer „auf Schalke“ - Huub Stevens- an die erfolgreiche Zeit –mittelfristig- nicht wieder anknüpfen können – zumal er „frei“ ist?
Warum nicht?
Huub Stevens und Schalke, das passt offensichtlich!
Sportliche Grüße!
08:29
da man den huub heute nicht mehr mit dem erfolgs trainer vergleichen kann er ist nach schalke weggang nicht mehr auf die erfolgsspur zurück gekehrt wenn dann muß bei schalke von oben aufgeräumt werden(tönnies,schnusenberg,peters)müßten weg und der manager und trainer müßen externe leute sein sonst sinkt s04 immer tiefer
20:58
Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Vereins im Jahr 2004 wählten mehr als 10.000 Anhänger des FC Schalke 04 Huub Stevens zum Trainer des Jahrhunderts!!!!!!!
WARUM GIBT MAN DEM JAHRHUNDERT-TRAINER UND UEFA-CUP-GEWINNER HUUB STEVENS KEINE NEUE CHANCE WEITERE ERFOLGE MIT SCHALKE ZU FEIERN????
ER HAT SEIN INTERESSE AN EINER RÜCKKEHR BEKUNDET!!!
Sportliche Grüße!
19:31
Ja Herr Schnusenberg,ich würde keine Träne weinen wenn sie sofort gehen würden und nicht erst nächtes jahr.
Was sie im letzten Jahr an dummen Sprüchen losgelassen haben,geht auf keine Kuhhaut.
Der beste Spruch von heute,:
Wir suchen einen Trainer für 8 Wochen,da frage ich mich welcher Trainer so blöd ist und sich das antut.