Die Meisterschaft der Weihnachtsmänner
15.10.2009 | 18:50 Uhr 2009-10-15T18:50:00+0200
Celle. Am 28. November findet im niedersächsischen Celle die vierte Weihnachtsmann-Meisterschaft statt. Dann gilt es, mit dem Schlitten Slalom zu fahren, die Kufen zu wechseln oder weinende Kinder zu beruhigen.
Roter Mantel, weißer Bart und ein Sack voller Geschenke - dies sind die wohl wichtigsten Erkennungsmerkmale des Weihnachtsmannes. Das allein reicht allerdings nicht aus, um der Beste seines Faches zu sein. Im niedersächsischen Celle wird sich am 28. November bei der vierten Weihnachtsmann-Meisterschaft entscheiden, wer der einzig Wahre unter den Rauschebart-Trägern ist.
Neun Disziplinen
Die Anforderungen sind hoch. Wer denkt, der Mann im roten Mantel flitzt einmal im Jahr entspannt mit seinem Schlitten durch die Lüfte und lässt Geschenke durch die Schornsteine rutschen, dem sei gesagt: Zu dem Job gehört mehr. Neun Disziplinen gilt es in Celle vor den kritischen Augen der Jury zu meistern, darunter die Slalomfahrt mit dem Geschenkeschlitten, weinende Kinder beruhigen oder sperrige Präsente durch den Schornstein manövrieren. Neu in diesem Jahr: einen Kamin mauern und Schlittenkufen wechseln. Auf die Disziplin Baumschmücken verzichten die Veranstalter. „Das können sie alle”, sagt Organisator Alexander Hass von der Tourismus Region Celle.
Gestartet wird in zwei Klassen. In der Königsklasse treten alle deutschen Bundeslandvertreter (aus NRW Michael aus Dorsten) und Titelverteidiger gegeneinander an. In der internationalen offenen Klasse kann jeder teilnehmen, der mindestens 18 Jahre alt, körperlich fit ist und sich zuvor angemeldet hat (www.weihnachtsmann-meisterschaft.de). Mit dabei ist als Sieger in der offenen Klasse 2008 Sänger Ross Antony. Und Hass verspricht einen weiteren Promi, dessen Identität („ein bekannter Musiker”) noch geheim gehalten wird.
Korrektes Weihnachtsmann-Verhalten
Wichtigste Voraussetzung für alle: die richtige Kleidung, Bart und Stiefel. Und das korrekte Verhalten auch abseits des Parcours - nicht essen, nicht rauchen und auf die Kinder eingehen. „Wir wollen die Kultur der Weihnachtsmänner nicht verletzen”, so Hass. „Es ist zwar ein spaßiger Wettbewerb, aber kein Klamauk”.

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