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Was es bei der Pflege der Physalis zu beachten gibt

23.02.2013 | 08:45 Uhr
Was es bei der Pflege der Physalis zu beachten gibt
Die leuchtend orangene Physalis lässt sich auch hierzulande kultivieren.Foto: Getty

Bonn.  Die Andenbeere, auch Physalis genannt, ist mit ihren lampionähnlichen Blütenblättern äußerst dekorativ. Die Frucht muss allerdings nicht zwangsläufig importiert werden, sondern kann problemlos in heimischen Gärten kultiviert werden. Wertvolle Tipps erhalten Sie hier.

Die leuchtend orangen Andenbeeren, auch als Physalis bekannt, haben mit ihren dekorativen, lampionähnlichen Blütenblättern mittlerweile einen festen Platz auf vielen Obsttellern. Die exotische Frucht lässt sich auch hierzulande problemlos als einjährige Pflanze im Garten kultivieren, wie der aid Infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz informiert.

Anfang März könne die Pflanze in Saatschalen ausgesät und nach etwa drei Wochen in Töpfe gesetzt werden. Als Pflanztermin nennen die Experten Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten seien. Ursprünglich stammt die Andenbeere (botanisch: Physalis peruviana) aus dem Hochland Perus und Chiles.

Der Geschmack: angenehm süß-säuerlich bis fruchtig

Das Obst gehöre zur Familie der Nachtschattengewächse, erklären die Gartenexperten. Es sei eng mit der Tomate und der Kartoffel verwandt, schmecke angenehm süß-säuerlich bis fruchtig und erinnere im Nachgeschmack an Stachelbeere und Ananas. Die Pflanze gedeiht den Angaben zufolge gut an einem warmen und sonnigen Standort und stellt kaum Ansprüche an den Boden, muss aber ausreichend gewässert werden.

Sie wird bis zu eineinhalb Meter hoch, ihre Stängel sollten an Stäben oder Rankgittern aufgebunden werden. Nachdem die Blüte befruchtet ist, bilden die feinen Blütenblätter einen laternenförmigen Kelch. Dort wächst die Frucht geschützt heran. Die Physalis - auch Kapstachelbeere genannt - ist reif, wenn ihre Beeren orange-gelb und die Blütenblätter bräunlich gefärbt sind, etwa von August bis Oktober.

Beeren sollten gut gewaschen werden

Vor dem Verzehr sollten die bräunlichen Blütenblätter entfernt und die Beeren gut gewaschen werden, um die äußere klebrige Schicht zu entfernen. Die dünne Fruchthaut und die kleinen weichen Kerne im Fruchtfleisch sind essbar. Unter den hiesigen klimatischen Bedingungen wächst die eigentlich mehrjährige Andenbeere im Freiland nur einjährig. Im Kübel könne der südamerikanische Exot jedoch überwintert werden, ergänzen die aid-Experten. (dapd)

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Kommentare
24.02.2013
18:47
Was es bei der Pflege der Physalis zu beachten gibt
von ditku | #1

"...und die Beeren gut gewaschen werden, um die äußere klebrige Schicht zu entfernen."
Das ist kompletter Quatsch. Diese klebrige Schicht haben nur die gekauften, importierten Beeren, die zur Haltbarmachung mit einer Art Wachs behandelt wurden. Die hier selbst geernteten Früchte können nach Entfernen der getrockneten Blütenblätter direkt verzehrt werden.

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