Das aktuelle Wetter NRW 24°C
Studie

Ökostrom-Umlage bis 2018 um 60 Prozent teurer?

14.11.2012 | 12:03 Uhr

Essen. Die Erhöhung der Ökostrom-Umlage war gerade erst Gegenstand heftiger Diskussionen. Bis 2018 könnte die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) sogar um bis zu 60 Prozent steigen und damit die Verbraucher mit noch höheren Energiekosten belasten - das legt eine aktuelle Studie nahe.

Wie "Die Welt" berichtet, beschäftigte sich die Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln mit mehreren möglichen Preisentwicklungen für Ökostrom in Deutschland. Als wahrscheinlichste Variante gilt demnach, dass die um Sondereffekte bereinigte EEG-Umlage, die der Förderung neuer Energien dient, bis 2018 weiter steigt. Dann wird sie sich der Studie zufolge im Höchstfall auf insgesamt 20,9 Milliarden Euro belaufen - das würde gegenüber dem Wert von 2011 einen Anstieg um 60 Prozent bedeutet.

Als wesentlichen Faktor bei der Entwicklung der Energiekosten haben die Wissenschaftler daneben die Förderung der Solarenergie ausgemacht. Deren Ausbau schreiten weiter voran, gleichzeitig werden Vergütungen für Sonnenenergie gekürzt.

In Bezug auf die EEG-Umlage empfehlen die Forscher der Politik angesichts der Studienergebnisse, dringend über eine sinnvolle Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zu beraten.

sw

Facebook
Kommentare
15.11.2012
11:07
Ökostrom-Umlage bis 2018 um 60 Prozent teurer?
von Kleinmann | #1

Dass dieses Medium in seiner Hörigkeit zu Eon und RWE immer nur Angst macht und die Mietmäuler der Energiekonzerne zitiert. Vielen Dank, solche Medien braucht niemand!

Umfrage
Die Bundesregierung erwägt, Arzttermine zentral zu vergeben , um lange Wartezeiten zu verhindern. Eine gute Idee?

Die Bundesregierung erwägt, Arzttermine zentral zu vergeben , um lange Wartezeiten zu verhindern. Eine gute Idee?

 
Fotos und Videos
Neue Trends beim Küchendesign
Bildgalerie
Fotostrecke
Wandbilder von Essen
Bildgalerie
XXL-Fotos
Kölner Möbelmesse
Bildgalerie
Fotostrecke
Tapetentrends im Herbst
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Radicchio sollte idealerweise im Hochsommer ausgesät werden
Salat
Radicchio ist ein klassischer Herbstsalat. Damit er im Oktober geerntet werden kann, sollte er am besten im Hochsommer ausgesät werden. Falls die Köpfe zur Erntezeit im Herbst dennoch nicht groß genug sein sollten, können sie in ein geschütztes Frühbeet umgepflanzt werden.
Spielende Kinder und große Hunde vertreiben Maulwürfe
Schädlinge
Maulwürfe haben schon so einige penibel gepflegte Grünflächen verunstaltet. Dabei gibt es ein einfaches Mittel um sie loszuwerden: Das getrampel spielender Kinder und Hunde gefällt dem sensiblen Säugetier gar nicht und kann ihn dazu bringen das Weite zu suchen.
Das Parfüm des Gartens einfangen
Botanik
Blumen unterscheiden sich nicht nur in Farbe und Form, sondern verströmen unterschiedliche Düfte. Pflanzen duften, um Insekten anzulocken und um sich gegen Fressfeinde zu wehren. Worauf Hobbygärtner achten sollten, um Pflanzendüfte zu intensivieren, verrät eine Expertin.
Welche Veränderungen Mieter beim Renovieren vornehmen dürfen
Umbau
Früher oder später wird es auch in einer Mietwohnung Zeit für eine Renovierung. Solange die Veränderungen einfach rückgängig zu machen sind, dürfen Mieter frei schalten. Doch bestimmte bauliche Veränderungen sind nur mit der Zustimmung des Eigentümers möglich. Was Mieter dürfen, lesen Sie hier.
Keine Mitwirkungspflicht bei Modernisierungen für Mieter
Urteil
Mieter haben keine Mitwirkungspflicht bei notwendig gewordenen Modernisierungsarbeiten. Durchaus müssten Mieter die Arbeiten dulden, sie seien aber nicht verpflichtet, für sogenannte Baufreiheit zu sorgen. Damit bewertete das Landgericht eine Kündigung in einem verhandelten Fall als unwirksam.