Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Mietrecht

Mieterin muss nicht für Hochdruck-Entfernung von Straßenkreide zahlen

24.02.2013 | 08:45 Uhr
Mieterin muss nicht für Hochdruck-Entfernung von Straßenkreide zahlen
Mit dem Hochdruckreiniger gegen Straßenkreide? Das hielten die Richter denn doch für übertrieben.Foto: dapd

Wiesbaden.  Ein Vermieter wollte seine Mieterin an den Kosten einer Hochdruckreinigung beteiligen. Der Grund: Das Kind der Mieterin hatte mit Kreide auf der Straße gemalt. Die Reinigungsaktion des Vermieters hielten die Richter eines Amtsgerichts allerdings für übertrieben: Der habe auch auf Regen warten können. Die Mieterin musste nichts zahlen.

Um Kreidebilder von der Straße zu entfernen, muss ein Vermieter nicht gleich zum Hochdruckreiniger greifen. Er darf die Kosten für solch eine Aktion nicht einer Mieterin in Rechnung stellen, deren Sohn den Boden vor dem Hauseingang mit Straßenmalkreide bemalt hatte.

Das entschied das Amtsgericht Wiesbaden. Der Vermieter hatte das Kunstwerk des Kindes umgehend beseitigt und in der Betriebskostenabrechnung Kosten in Höhe von 44,08 Euro für den Einsatz des Hochdruckreinigers aufgeführt. Völlig unangemessen, urteilten die Richter. Das sei mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Der Vermieter hätte einfach den nächsten Regen abwarten können.  (dapd)



Kommentare
24.02.2013
17:52
Mieterin muss nicht für Hochdruck-Entfernung von Straßenkreide zahlen
von Highlanders | #6

das waere ja auch noch schoener...hauptsache die Haare liegen...wieder mal eine neue Episode aus dem Land der Kinderfeinde...

24.02.2013
17:42
Mieterin muss nicht für Hochdruck-Entfernung von Straßenkreide zahlen
von marrekeinz | #5

Wie frustriert muss dieser Vermieter sein, wenn er sowas bringt?

24.02.2013
17:16
Mieterin muss nicht für Hochdruck-Entfernung von Straßenkreide zahlen
von higgins9365 | #4

Wieder so ein Fall von unnützer "Gerichtsblockierung"...

24.02.2013
17:15
Mieterin muss nicht für Hochdruck-Entfernung von Straßenkreide zahlen
von mine1975 | #3

wahrscheinlich musste der Vermieter als Kind in den Nachkriegstrümmern spielen und hat sich bis heute von dem Martyrium nicht erholt !
Armes kinderfeindliches Deutschland !

24.02.2013
12:30
Mieterin muss nicht für Hochdruck-Entfernung von Straßenkreide zahlen
von Dommeneck | #2

Wie gespannt muss das Verhältnis schon vorher gewesen sein, dass sich Problem aus Sicht des Vermieters nicht mit einer kurzen Rücksprache mit der Mutter und einem Eimer Wasser hätte lösen lassen?

24.02.2013
10:42
Mieterin muss nicht für Hochdruck-Entfernung von Straßenkreide zahlen
von newhunter | #1

Ich kenne nicht die näheren Umstände, aber da hilft nur eins, ganz schnell ausziehen. Es gibt nichts schlimmeres als psychischkranke Vermieter !

Aus dem Ressort
Französisches "Savoir vivre" zeigt sich auch beim Mobiliar
Einrichtung
Die Franzosen lieben Einrichtungen, die elegant aber nicht streng sind. Alte Erbstücke spielen eine große Rolle, genauso wie hochwertige Teppiche, Kissen und Vorhänge. Aber auch eine neue Generation von Designern macht sich mit modernen aber verspielten Akzenten einen Namen.
Asiatisches Würzkraut lässt sich im Kräuterbeet gut anbauen
Kräutergarten
Ein Kräuterbeet lässt sich vielfältig bestücken. Nicht nur die traditionellen Kräuter können dort gut gedeihen, auch Perillo oder Shiso, ein asiatisches Würzkraut, das wunderbar zu Sushi passt, kann der ambitionierte Hobbygärtner dort anbauen. Dabei macht es sich nicht nur in der Küche gut.
Vermieter muss Baugerüst  rechtzeitig ankündigen
Mietrecht
Vor dem Wochenende bekommen die Mieter Post, dass ab der nächsten Woche ein Gerüst vor dem Haus aufgebaut wird: An der Fassade stehen Reparaturarbeiten an. So ein kurzer Vorlauf ist ärgerlich. Ein Experte erläutert, was Mieter dagegen tun können und welche Unannehmlichkeiten er hinnehmen muss.
Totenköpfe und bunte Blüten sind die Deko-Trends im Herbst
Einrichtungstipps
Der neue Einrichtungstrend in diesem Herbst ist nicht nur außergewöhnlich, sondern auch sehr farbenfroh: Fröhliche Totenköpfe und bunte Blüten halten Einzug in deutschen Wohnzimmern und sind immer öfter auf Tassen und Kissen zu finden. Die Totenköpfe stammen aus der mexikanischen Folklore.
Mieter beklagen Sanierungsstau beim Wohnungsriesen Annington
Annington
Viele Wohnungen des Bochumer Wohnungskonzerns Deutsche Annington sind in die Jahre gekommen. Mieterschützer klagen über einen „Sanierungsstau“ und „die Verwahrlosung ganzer Immobilienbestände“. Der Konzern verspricht Investitionen – unter anderem zur Schimmelbeseitigung.
Umfrage
Die Städte in NRW fordern viele Millionen von Bund und Land, um marode Straßen zu reparieren . Wie zufrieden sind Sie mit dem Zustand der Straßen?
 
Fotos und Videos
Modisches Design bei Möbelstücken
Bildgalerie
Fotostrecke
Neue Trends beim Küchendesign
Bildgalerie
Fotostrecke
Wandbilder von Essen
Bildgalerie
XXL-Fotos
Kölner Möbelmesse
Bildgalerie
Fotostrecke