Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Wohnen

Immobilienbranche klagt über staatliche Eingriffe

17.01.2013 | 13:10 Uhr

Düsseldorf. Die Pläne der Politik, die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau weiter zu verschärfen, stoßen in der Immobilienbranche auf harsche Kritik. Besonders der Wohnungsbau könnte durch zu starke Regulierung zum Erliegen kommen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft (BID) hat die geplanten Änderungen für den Bau neuer Wohnungen in Deutschland kritisiert. BID-Präsident Walter Rasch sieht vor allem den Wohnungsbau durch staatliche Eingriffe gefährdet. Neben fehlenden steuerlichen Anreizen verteuern vor allem steigende Energiepreise die Wohnkosten. Weitere Regulierungen könnten den Bau bezahlbarer Wohnungen sogar ganz zum Erliegen bringen.

Zudem stößt die Neuregelung der Kappungsgrenzen der Mietrechtsreform auf wenig Zuspruch. In gefragten Regionen können die Länder seit Beginn des Jahres die Kappungsgrenzen für Mietpreiserhöhungen von 20 Prozent auf 15 Prozent senken. Ein neuer Vorschlag der Opposition sieht sogar eine Absenkung auf nur zehn Prozent vor. Nach Ansicht der Experten behebt diese Maßnahme das Problem der steigenden Mieten nicht dauerhaft, verschärft es sogar noch.

Daneben übt der Dachverband BID auch Kritik an der Vermögenssteuer. Eine Regulierung des Finanzmarktes und weitere staatliche Eingriffe in die Immobilienbranche werden sich nach Ansicht der Experten negativ auf den gesamten Markt auswirken und so den Wohnungsbau weiter bremsen.

sw

Facebook
Kommentare
Umfrage
Vielen Deutschen könnte die Zeitumstellung gestohlen bleiben. Wir wüssten gerne von Ihnen: Was halten Sie von der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit?

Vielen Deutschen könnte die Zeitumstellung gestohlen bleiben. Wir wüssten gerne von Ihnen: Was halten Sie von der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit?

 
Fotos und Videos
Modisches Design bei Möbelstücken
Bildgalerie
Fotostrecke
Neue Trends beim Küchendesign
Bildgalerie
Fotostrecke
Wandbilder von Essen
Bildgalerie
XXL-Fotos
Aus dem Ressort
Was vor dem Ende des Gartenjahres noch zu erledigen ist
Wohnen
Spätestens im November muss der Hobbygärtner im Garten die letzten Aufgaben erledigen. Denn jeden Tag kann der Winter ins Land einziehen. Es gibt noch ein bisschen was zu tun, zum Beispiel sollten Pflanzen zurückgeschnitten und Kletterpflanzen vor Stürmen gesichert werden.
Einfarbige Treppen können für Senioren gefährlich werden
Sicherheit
Besonders ältere Menschen, die an einer Sehschwäche leiden, benötigen bei Treppen einen deutlichen farblichen Kontrast. Einfarbige Treppe können dagegen zur Stolperfalle werden, ebenso Glastreppen, die eine Absturzgefahr simulieren. Auch sorgen Socken auf Holzstufen schnell für Rutschgefahr.
Hausbesitzer sollten ihre Mülltonnen vor Waschbären sichern
Wildtiere
Waschbären verbreiten sich immer mehr in den Städten. Doch so possierlich die Tierchen auch sind, an Häusern und in Gärten können sie große Schäden anrichten. Vor allem weggeworfene Lebensmittel locken die Waschbären an. Worauf Hausbesitzer bei der Müllentsorgung achten sollen, lesen Sie hier.
Vor Vertrag über Hausbau Beispielhäuser besichtigen
Eigenheim
Die eigenen vier Wände - das ist der große Traum vieler Menschen. Damit er nicht zum Alptraum wird, sollten Bauherren auf der Suche nach der passenden Baufirma gut vergleichen und sich bei Beratungen nicht zu schnell zur Unterschrift drängen lassen.
KfW-Zuschuss für einen barrierefreien Umbau nutzen
Förderung
Senioren die ihr Zuhause barrierefrei umbauen möchten, können einen zinsgünstigen Kredit von der KfW-Förderbank erhalten. Darüberhinaus sind Zuschüsse von zehn Prozent der förderfähigen Investitionskosten möglich. Die Förderung richtet sich an Mieter und Eigentümern von Häusern sowie Wohnungen.