Das aktuelle Wetter NRW 26°C
Verbraucherschutz

Tausende beschweren sich über Billigstromanbieter Flexstrom

14.11.2012 | 10:56 Uhr
Tausende beschweren sich über Billigstromanbieter Flexstrom

Düsseldorf.   Rund ein Viertel aller Beschwerden, die im ersten Jahr bei der Schlichtungsstelle Energie in Berlin eingingen, richteten sich gegen den Billigstromanbieter Flexstrom. Dies berichtet das Handelsblatt. Das Unternehmen erklärte, 3000 bis 4000 Beschwerden seien nichts „Ungewöhnliches“.

Die Schlichtungsstelle Energie in Berlin hat nach Informationen des „Handelsblatts“ in ihrem ersten Jahr Tausende von Beschwerden gegen den Billigstromanbieter Flexstrom verzeichnet. Rund ein Viertel aller 14 000 Beschwerden kamen demnach von Verbrauchern, die einen Vertrag bei Flexstrom haben, wie die Zeitung berichtet. Die Schlichtungsstelle schlüsselt ihre Zahlen nicht auf.

Meldung vom 9.12.12
Strom droht für viele Menschen unbezahlbar zu werden

Strom wird durch die Energiewende in den nächsten Jahren noch deutlich teurer werden. Wer zu einem günstigeren Strom- oder Gasanbieter wechseln möchte, hat allerdings in vielen Fällen Ärger. Bei der zuständigen Schlichtungsstelle häufen sich die Beschwerden von betroffenen Kunden.

Flexstrom-Unternehmenssprecher Dirk Hempel spielte die Fälle gegenüber der Zeitung herunter. 3000 bist 4000 Beschwerden seien nichts „Ungewöhnliches“ und würden weniger als ein Prozent der 570 000 Kunden des Unternehmens ausmachen. Am Mittwochmorgen war bei Flexstrom auf dapd-Anfrage zunächst niemand zu erreichen.

Die Schlichtungsstelle wurde im Oktober 2011 eingerichte t und soll einerseits die Gerichte entlasten, andererseits zur Kundenzufriedenheit der Energieverbraucher beitragen.


Kommentare
14.11.2012
14:30
Tausende beschweren sich über Billigstromanbieter Flexstrom
von EduardM | #1

Geiz ist geil, das sind dann die Folgen, besser bei einem soliden lokalen Anbieter auf der sicheren Seite sein.

Aus dem Ressort
Aufsteiger Xiaomi prescht mit neuem Smartphone vor
Elektronik
Chinas Smartphone-Hersteller Xiaomi geht in die Offensive. Mit einem neuen Smartphone und einem Fitness-Armband zu Kampfpreisen will Xiao-Chef Lei Jun Märkte erobern. Das Smartphone Mi4 hat einen Metallrahmen und ähnelt damit vom Aussehen her Apples iPhone. In China hat es bereits viele Fans.
Gewerbesteuer-Oase bleibt für Ruhrgebietsstädte ein Traum
Gewerbesteuer
Mehr und mehr Revierkommunen versuchen, durch die Gewerbesteuerschraube ihre maroden Finanzen in den Griff zu bekommen. Experten warnen vor einem Teufelskreis, weil die hohen Steuersätze die Haushaltsprobleme nicht lösen könnten und im Ruhrgebiet dringend benötigte neue Investoren abschreckten.
Duisburger Hochofen wird für etwa 200 Millionen Euro saniert
Stahlindustrie
Thyssen-Krupp Steel Europe stellt den Hochofen 2 in Duisburg neu zu. Die Runderneuerung kostet Deutschlands größten Stahlkonzern rund 200 Millionen Euro. Der Zeitplan ist anspruchsvoll: Im Juni stillgelegt, soll er im September wieder in Betrieb gehen. Die Bauzeit bedeutet Produktionseinbuße.
Ex-Stauffenberg-Mitarbeiter in Gelsenkirchen gewannen Klage
Arbeitsgericht
100 Beschäftigte haben nach Insolvenz der Großbäckerei Stauffenberg in Gelsenkirchen ihren Job verloren. Daraufhin kam es zu 70 Klageverfahren vor dem Arbeitsgericht. Denn viele Aspekte der Kündigungen sind juristisch zweifelhaft. Sechs Kläger waren jetzt erfolgreich. Weitere Verfahren stehen an.
Deutsche Braunkohle-Kraftwerke sind beim CO2-Ausstoß Spitze
Energiewende
Für das Klima ist es ein schlechter Zustand: Die Stromproduktion aus Braunkohle brummt. Die Bundesregierung gerät deshalb mit ihren Klimazielen in Bedrängnis — denn unter den vier europäischen Kraftwerken mit dem höchsten CO2-Ausstoß sind allein vier deutsche.
Umfrage
Ein Gericht hat erlaubt , dass chronisch Kranke zu Hause Cannabis anbauen. Wie stehen Sie zu Cannabis?

Ein Gericht hat erlaubt , dass chronisch Kranke zu Hause Cannabis anbauen. Wie stehen Sie zu Cannabis?