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Streikende Gewerkschafter marschieren vor Athener Parlament

26.01.2013 | 14:14 Uhr

Aus Protest gegen geplante Lohnkürzungen und das verordnete Zwangsende ihrer Streikaktionen sind 2.000 Angestellte der griechischen Verkehrsbetriebe vor das Athener Parlament gezogen. Trotz der aufgeheizten Stimmung blieb der von der Gewerkschaft PAME initiierte Demonstrationsmarsch am Samstag zunächst friedlich.

Athen (dapd). Aus Protest gegen geplante Lohnkürzungen und das verordnete Zwangsende ihrer Streikaktionen sind 2.000 Angestellte der griechischen Verkehrsbetriebe vor das Athener Parlament gezogen. Trotz der aufgeheizten Stimmung blieb der von der Gewerkschaft PAME initiierte Demonstrationsmarsch am Samstag zunächst friedlich. Im Tagesverlauf wollten die Gewerkschaften der Verkehrsbetriebe über weitere Aktionen beraten.

Am Vortag hatten Polizisten ein von Arbeitern besetztes und verbarrikadiertes U-Bahn-Depot in der Hauptstadt gestürmt, nachdem die Regierung die seit mehr als einer Woche anhaltenden Streiks im Verkehrswesen beendet und alle Angestellten durch Notstandsregelungen zur Wiederaufnahme der Arbeit verpflichtet hatte. Zuvor hatte die Polizei die Zufahrtsstraßen gesperrt und Hunderte Unterstützer daran gehindert, sich den Streikenden anzuschließen.

Die Regierung will die Arbeitsverträge der Angestellten kündigen und ihre Bezahlung an die im Zuge der Staatsschuldenkrise gesenkten Löhne anderer Staatsbediensteter anpassen.

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dapd

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