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Zehn Dinge, die Eltern wissen müssen, deren Kinder bei Facebook sind

02.07.2012 | 09:15 Uhr
Eltern sollten ihre Kinder begleiten, wenn die Facebook entdecken.

Essen.   Wann sind Kinder alt genug für Facebook? Was sollten sie dort veröffentlichen und was besser nicht? Und wie sieht es aus mit Freundschaftsanfragen von Unbekannten? Viele Eltern müssen sich diese Fragen stellen, obwohl sie sich selbst gar nicht so recht bei Facebook auskennen. Ein neuer Ratgeber soll ihnen helfen.

Wann sind Kinder alt genug für Facebook? Was sollten sie dort veröffentlichen und was besser nicht? Und wie sieht es aus mit Freundschaftsanfragen von Unbekannten? Viele Eltern müssen sich diese Fragen stellen, obwohl sie sich selbst gar nicht so recht bei Facebook auskennen. Ein neuer Ratgeber soll ihnen helfen. Thomas Pfeiffer, einer der beiden Autoren, beantwortet zehn Kernfragen für die Eltern junger Facebook-Nutzer.

Herr Pfeiffer, ziemlich zu Beginn ihres Buches steht der Satz: „Verbieten Sie Ihrem Kind Facebook.“ Wie ernst gemeint ist der Rat?

Thomas Pfeiffer: Der Rest des Satzes lautet: "Oder lesen Sie dieses Buch" Das ist natürlich als Werbung gemeint, aber hat auch einen ernsten Kern: Viele Ratgeber in diesem Bereich machen mit Angst Politik: Angst vor Verlust der Privatsphäre, Angst vor Facebook-Partys mit ungebetenen Gästen und Angst davor, sich auf Facebook "nackig" zu machen.

Diese Angst ist in vielen Fällen unbegründet. Wer sich mit der Bedienung von Facebook auskennt und damit, was man wie einstellen kann, muss diese Angst nicht haben.

Wann sind Kinder alt genug für Facebook?

Pfeiffer: Facebook selbst legt das Mindestalter auf 13 Jahren fest. Wer jünger ist, hat keinen Zutritt. Aber die Kontrolle beschränkt sich auf die einfache Frage: "Wie alt bist Du?". Das hält jüngere Menschen natürlich nicht davon ab, sich dennoch anzumelden.

Thomas Pfeiffer

Je jünger ihr Kind ist, desto mehr sollten Sie es im Internet und speziell auf Facebook begleiten, mit ihm gemeinsam die Freunde dort aussuchen und ein Auge darauf haben, welche Fotos es hochlädt und welche persönlichen Informationen es preisgibt.

Wenn Sie ihr Kind nicht alleine von München nach Hamburg fahren lassen, ist es auch noch nicht reif, sich alleine im Internet zu bewegen. Dann sollten die Eltern sich auskennen und helfen. Wichtig ist es für Kinder immer, dass Eltern den Kontakt halten , ihnen zuhören, präsent sind und sie begleiten.

Das gilt nicht nur für Erlebnisse in der Schule, im Musikunterricht oder im Sportverein, sondern auch für die Aktivitäten im Internet. Dabei können Kinder auch gerne einmal die Expertinnen und Experten sein, ohne dass die Eltern alles wissen müssen - aber sie sollten das Kind aktiv und aufmerksam begleiten.



Kommentare
16.09.2012
00:38
Noch eine wichtige Info zur Facebook Sicherheit
von mario_der_fuchs | #7

Als Nutzername für die Anmeldung wird ja die Email Adresse verwendet. Nun die sollte man dann auch auf nur für einen selber Sichtbar stellen. Ja und da sollte man sich dann auch eine nehmen, die man nach bedarf auch wieder löschen kann, also eine sogenannte Aliase Adresse. Witz dabei ist dann noch das man mit der neu eingesetzen Mail Addy sich wiederrum auch nur wieder anmelden kann und nicht mit der alten. So mit ist Facebook die einzige Seite im Internet wo ich nicht nur das Paßwort wechseln kann, sondern sogar auch den "Benutzer Anmelde Namen". Da können im Grunde Hacker sich schon zu Tode Hacken und kommen doch nicht rein, wenn man jeden Monat eben beides ändert. Was dank Aliase Mail bei Freenet, Yahoo und GMX ohne Probleme möglich ist.

15.09.2012
23:59
Anfangs dachte wieder so ein Besserwisser...
von mario_der_fuchs | #6

... doch dann wurde mir von Seite zu Seite klar, das er doch Ahnung hat und sich da auch echt Mühe gemacht hat und das Buch eben in jeden Familien Haushalt gehört.
Obwohl es da auch viele Familien gibt die ihrem Nachwuchs nicht nur das Internet
Vorenthalten, sondern auch das Fernsehen. Die armen Familien müssen trotzdem
ab nächstes Jahr GEZ Steuern bezahlen ;-).
Hätten sie sich im Internet da Informiert und sich zu Gruppen gegen diese Unsinn Steuer zusammen geschlossen, gebe es die wohl gar nicht ;-)

02.07.2012
19:49
Zehn Dinge, die Eltern wissen müssen, deren Kinder bei Facebook sind
von Malakostraka | #5

Wie bei so vielen Dingen gilt: "Wissen und selbiges Anwenden".
Wenn man nichts weiß und versucht Fahrrad zu fahren, fällt man übel auf die Nase und das schont seit einigen Menschen-Generationen. Es ist nicht neu, dass man Wissen und Geschick anwenden muss!
Erwachsene müssen anleiten, weil die Nutzung von Facebook in manchen Gruppen, wie z.B. unter Jugendlichen (leider?) unverzichtbar geworden ist.

02.07.2012
19:10
Zehn Dinge, die Eltern wissen müssen, deren Kinder bei Facebook sind
von Dirk72 | #4

Das Foto ist an Peinlichkeit nicht zu übertreffen.Hier geht es doch um Jugendliche und nicht um Kinder,die noch in den Kindergarten gehen.

02.07.2012
18:13
Zehn Dinge, die Eltern wissen müssen, deren Kinder bei Facebook sind
von Pucky2 | #3

Was für ein Bild ist das denn zum Artikel? Ein Kind in dem Alter sollte gar nicht an einen Computer, es sollte draußen toben und spielen und mit anderen Kindern zusammen die Welt entdecken.

1 Antwort
Nur der Frühe Vogel fängt den Wurm
von mario_der_fuchs | #3-1

Auch U13 Jährige sollte man PC und Internet gewöhnen und ihnen zeigen was
alles so möglich ist. Schliesslich wird ja auch von Kindergarten Kindern heute
verlangt sich Wissen anzu eignen. Ja und vieles Wissen findet man zwar auch
in Büchern, aber vieles dieses Wissens ist inzwischen veraltert. Dagegen kann
das Internet mit seiner Aktualität eben Punkten und durch vieles mehr eben dann
eine bessere Platform des Lernens sein.
Auch was eben Wissen angeht, welches man braucht um sich draußen zu bewegen.

02.07.2012
17:19
Zehn Dinge, die Eltern wissen müssen, deren Kinder bei Facebook sind
von AksT2vorH0Steher | #2

Wer keine Ahnung hat lässt die Finger weg. Die Anderen stellen alles richtig ein und/oder holt sich das Buch dazu...

02.07.2012
16:12
Zehn Dinge, die Eltern wissen müssen, deren Kinder bei Facebook sind
von buntspecht2 | #1

Gar nichts sie sollten die Finger von diesen Haufen lassen

1 Antwort
Es gibt auch noch andere Haufen
von mario_der_fuchs | #1-1

Was ein Unsinn sonder gleichen ist dieser Satz.
So haben früher schon viele auch vor Büchern von
Astrid Lindgren gewarnt. Eben weil Pippi Langstrumpf
doch so gefährlich wäre und die Kinder sich sonst diese
als Vorbild nehmen würden. Heute sehen es dagegen viele
wieder anders und wären Froh wenn ihr Kind eben die
Geschichten von Pippi Langstrumpf lesen würden ;-))

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