Das aktuelle Wetter NRW 19°C
Online-Speicherdienst

Neues Dotcom-Projekt "Mega" hat Probleme mit Besucheransturm

22.01.2013 | 11:06 Uhr
Neues Dotcom-Projekt "Mega" hat Probleme mit Besucheransturm
Der neue Online-Speicherdienst von Internetunternehmer Kim Schmitz alias "Dotcom" hat offenbar schon kurz nach dem Start mit technischen Problemen zu kämpfen.Foto: afp

Sydney.  Kim Schmitz alias "Dotcom" hat nach dem Start seines neuen Online-Speicherdienstes mit der großen Nachfrage zu kämpfen. Nach der pompösen Eröffnungsfeiern am vergangenem Sonntag, hätten sich laut Schmitz binnen 14 Stunden 500.000 Nutzen angemeldet. Zuviele Neuanmeldungen für die "Mega"-Website.

Der neue Online-Speicherdienst von Internetunternehmer Kim Schmitz alias "Dotcom" hat offenbar schon kurz nach dem Start mit technischen Problemen zu kämpfen. Die "Mega"-Webseite werde durch den großen Besucheransturm ausgebremst, räumte der exzentrische Unternehmer am Dienstag auf seinem Twitterprofil ein - und schob eine Entschuldigung für den "schlechten Service" hinterher.

Die pompöse Eröffnungsparty am Sonntag, nach der sich binnen 14 Stunden 500.000 Nutzer angemeldet hätten, habe die Nachfrage zusätzlich erhöht. Innerhalb von 48 Stunden sollten die Probleme behoben werden. "Lehre gezogen", twitterte Dotcom und fügte hinzu: "Keine schicke Startveranstaltung für Megabox."

Dotcom wird der Internetpiraterie in großem Stil beschuldigt

Der gleichnamige Musikdienst soll in etwa sechs Monaten an den Start gehen. Bei der aufwendigen "Mega"-Party am Sonntag hatten sich unter anderem Männer in Polizeiverkleidung von einem Hubschrauber abgeseilt und mit Dotcom eine Verfolgungsszene nachgespielt, die an seine spektakuläre Festnahme durch neuseeländische Sicherheitskräfte vor einem Jahr erinnerte.

Dotcom wird der Internetpiraterie in großem Stil beschuldigt, die US-Justiz fordert seine Auslieferung. Amerikanischen Staatsanwälten zufolge verdiente er sich mit Megaupload eine goldene Nase, während Filmemacher und Songwriter rund 500 Millionen Dollar (rund 375 Millionen Euro) an Einnahmen für ihr geistiges Eigentum verloren. Der in Kiel als Kim Schmitz geborene Dotcom argumentiert jedoch, er könne nicht für Urheberrechtsverletzungen von Dritten verantwortlich gemacht werden. (dapd)


Kommentare
Aus dem Ressort
Auch Olsberg bekommt schnelles Internet mit LTE-Technik
Internet
Als letzte Region im Hochsauerlandkreis bekommt nun auch Bigge-Olsberg die LTE-Technik für das Smartphone und Tablet. Ab sofort können Fotos und Musikdateien in ähnlich schnellem Tempo verschickt werden wie über das Festnetz. Mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde erhöht sich die Geschwindigkeit.
Im Darknet versteckt sich die dunklen Seite des Webs
Darknet
Anonym unterwegs im Internet – das geht tatsächlich. Wer seine Verbindungen richtig verschlüsselt, bereitet den Überwachern immense Schwierigkeiten. Doch was politisch Verfolgten zugute kommt, wird von Kriminellen genutzt, um Drogen, Waffen oder andere illegale Waren zu verkaufen.
Shitstorms verursachen keinen Gewinneinbruch bei Unternehmen
Shitstorms
Kaum ein Internet-Phänomen fürchten Unternehmen mehr als den Shitstorm. Wenn Tausende User über Facebook oder Twitter ihrer Wut auf das Unternehmen freien Lauf lassen, geraten Konzernlenker ins Schwitzen. Doch einen neue Studie zeigt, dass die Aufregung um Shitstorms ziemlich ungerechtfertigt ist.
Professor aus Wetter entwickelt multimediales Lernkonzept
Statistik-App
Hans-Joachim Mittag aus Wetter hat gemeinsam mit Informatikern an der Fern-Universität Hagen eine App entwickelt, mit der Statistik praxisnah erlebt werden kann und die zum Lernen motivieren soll. Damit sollen Formeln besser verstanden werden.
Innenministerium verteidigt Überwachung sozialer Netzwerke
Überwachung
Der Bundesnachrichtendienst und die Bundeswehr wollen künftig auch soziale Medien wie Facebook und Twitter beobachten, um internationale Trends frühzeitig zu entdecken. Diese Art der Überwachung würde sich im Rahmen des Grundrechts bewegen, rechtfertigt das Bundesinnenministerium.
Umfrage
Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?

Die Ebola-Seuche breitet sich in Westafrika weiter aus. Ein erster Patient könnte möglicherweise in Hamburg behandelt werden. Macht Ihnen Ebola Sorgen?

 
Fotos und Videos
Erinnerungen an 25 Jahre Game Boy
Bildgalerie
Spielkonsole
Merkel macht Selfies mit Schülern
Bildgalerie
Kanzlerin
Handys im Wandel der Zeit
Bildgalerie
Technik
Chaos Computer Club
Bildgalerie
30C3