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Galeria: Bekenntnis zum Standort Witten

04.07.2012 | 18:55 Uhr
Galeria: Bekenntnis zum Standort Witten
Die eine geht, die andere kommt: Natalie Pallapies (32, links) ist neue Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof in Witten. Sarah Benigna Großimlinghaus wechselt nach nur sechs Monaten ins saarländische Neunkirchen. Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool

Witten. „Wir haben viel in die Filiale investiert und wollen in Witten präsent bleiben.“ Mit diesem Bekenntnis zum Standort an der oberen Bahnhofstraße verabschiedet sich Sarah Großimlinghaus nach sechs Monaten als Geschäftsführerin von Galeria Kaufhof in Witten.

Seit 2009, als Saturn aus der oberen Etage des größten Kaufhauses am Platz in die Stadtgalerie umzog, gab es immer wieder einige Neuerungen. Als „definitiv richtige Entscheidung“ wertet Sarah Großimlinghaus die Wiedernutzung des zweiten Geschosses. Koffer und eine große Sportabteilung („Da sind wir Platzhirsch“) sind dort zu finden. Von den Kunden werde das gut angenommen - auch wenn mancher die Koffer noch unten suche.

Die 28-Jährige sieht die Stadtgalerie nach wie vor nicht als Konkurrenz. „Das Center hat Witten auf jeden Fall belebt und davon profitieren wir auch. Wir nehmen uns keine Kunden gegenseitig weg.“ Während die Stadtgalerie am anderen Ende der Einkaufsmeile eher jüngeres Publikum anziehe, sei Galeria Kaufhof interessanter für die etwas ältere Generation. Die strömt vor allem jetzt ins Kaufhaus an der oberen Bahnhofstraße, denn gerade ist vieles günstiger. Ein „echtes Zugpferd“ nennt Großimlinghaus die dem Sommerschlussverkauf ähnliche Aktion.

Nach einigen Wechseln in den letzten dreieinhalb Jahren und dem kurzen Intermezzo von Sarah Großimlinghaus soll nun Natalie Pallapies (32), die neue Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof, „definitiv längere Zeit“ vor Ort bleiben. Das jedenfalls verspricht ihre scheidende Kollegin. Zwei Tage hatten die beiden jungen Frauen, die sich aus anderen Filialen kennen, Zeit für die Übergabe.

Ab heute führt Natalie Pallapies das Kaufhaus allein. „Mein erster Eindruck von Witten ist sehr gut“, sagt die gebürtige Dortmunderin. Ihr sei es wichtig, erst mal die Menschen in der Stadt kennenzulernen und vor allem natürlich die Kunden. „Man ist schon viel auf der Fläche und wird auch erkannt. Da bekommt man ein direktes Feedback“, weiß ihre Vorgängerin, die ins saarländische Neunkirchen wechselt.

Natalie Pallapies, die 1999 als Abiturientin ihre Ausbildung bei Kaufhof begann, hat sich in zwölf Jahren von der Abteilungsleiterin und Geschäftsleitungsassistentin bis zur Geschäftsführerin hochgearbeitet. Sie lernte Filialen in Aachen, Düsseldorf, Köln, Trier, Bonn, Coburg und zuletzt in der Oberhausener Innenstadt kennen. Für Witten hat sie noch kein fertiges Konzept in der Tasche. Sie möchte aber „bei der Weiterentwicklung der Filiale die nächsten Akzente setzen“. Außerdem will sie sich ganz in der Tradition des Hauses in der Standortgemeinschaft Mitte engagieren, „um Witten gemeinsam als Einkaufsstadt noch weiter nach vorne zu bringen“.

Annette Kreikenbohm



Kommentare
08.07.2012
00:58
Galeria: Bekenntnis zum Standort Witten
von bilar | #3

Man nur hoffen das die Kaufhof-Manager eine Eingebung hatten. Weil nach dem gefühlten 10ten Geschäftsführer-Wechsel...ist noch nicht wirklich viel passiert!!!!!....außer Koffer Verkauf...????? Man kauft ja so oft Koffer!!!!

06.07.2012
22:18
Galeria: Bekenntnis zum Standort Witten
von Herr_Matthias | #2

@ #1: weder noch!

Die Filiale in Witten wird, wie noch so mach andere kleine Filiale in einer kleinen Stadt, von Galieria Kaufhof bzw. der Metro-Gruppe im Rahmen der Ausbildung zur Führungskraft genutzt, in wecher die angehenden Führungskräfte ihr Fähigkeiten unter Beweis stellen können, dürfen, sollen, müssen...

05.07.2012
16:41
Galeria: Bekenntnis zum Standort Witten
von Danle | #1

Das hat ja mit Beständigkeit auch nichts zu tun wenn die Geschäftsführerinnen dauernd wechseln. Taugen Sie nichts oder liegt das an Kaufhof?

Und die Geschäftsführerinnen müssen immer wieder umziehen? Sieht aus wie moderne Sklaverei.

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