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Über Macken und Marotten der „Ruhris“

18.01.2012 | 18:08 Uhr
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Über Macken und Marotten der „Ruhris“

Gleich „Vier auf einen Streich“ präsentieren sich und ihre Kunst am morgigen Freitag, 20. Januar, beim „Künstlertreff WAT“ in der ehemaligen Geschäftsstelle der WAZ an der Hüller Straße. Im Mittelpunkt steht dabei das Ruhrgebiet, der Kohlenpott. In Poesie, Geschichten, Musik und Zeichnungen nehmen die Künstler „ihr“ Ruhrgebiet unter die Lupe. Eine bunte, heitere, abwechslungsreiche Kultur-Mischung erwartet den Besucher also. Für den guten Mix stehen als Künstler und Autoren: Ulrike Kappert und Werner Siepler als Literaten, der Zeichner Wolfgang Schlott und der Musiker Peter Maus. So schreibt Werner Siepler unter dem Motto „Tolles aus dem Pott“ mit einem Augenzwinkern Gedichte über Besonderheiten des Ruhrgebiets. Siepler, 1946 in Bochum geboren, wohnt seit über 37 Jahren in Höntrop. Er arbeitete bei der Stadt als Verwaltungsangestellter und genießt heuer den Ruhestand. Seit nunmehr 20 Jahren verfasst er Ruhrpott-Gedichte. In gereimten Versen sinniert der Literat über die Macken und Marotten der Menschen und zieht zum Teil auch Parallelen zwischen Mensch und Tier.

Katzen-Freundin Ulrike Kappert hat durch ihren Beruf (Psychotherapeutin) mit Menschen zu tun, die ihr manche Geschichten und Erlebnisse aus dem Alltag erzählen. So kam ihr die Idee, Kurzgeschichten zu verfassen. Es sind Geschichten, die jeder schon mal erlebt hat und somit auch nachvollziehen kann. Ulrike Kappert wird verschiedene Kurzgeschichten präsentieren, die sicherlich zum Schmunzeln, Lachen oder zum Nachdenken bewegen.

Die Lesung wird durch Lieder des Text- und Songschreibers Peter Maus musikalisch in Szene gesetzt. Dabei passend zum Thema bringt Peter Maus seine Ruhrgebietslieder zu Gehör. 1946 in Salzgitter-Bad geboren, absolvierte er nach der Volksschule seine Lehre als Bergmann mit dem Abschluss „Knappen-Brief“. Es folgten Jahre in verschiedenen Unternehmen, bis sich Maus als Unternehmer selbstständig gemacht hat. In dieser Zeit entwickelte sich seine große Leidenschaft für die Musik. Seine Welt sind deutschsprachige Songs im eingängigen Schlager-Country-Stil – auch mit Lokalkolorit.

Den Blickfang bilden die Bilder des Ruhrgebiets-Zeichners Wolfgang Schlott. Hier kommt der „Wattenscheider“ mit Lokalkolorit und seinem Umgang mit der Kunst voll und ganz zur Geltung. Die Autorenlesung mit Musik und Bildern beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist – wie immer – frei.

Ellen Wiederstein

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