Schüler informieren sich über Berufe
21.06.2012 | 16:22 Uhr 2012-06-21T16:22:00+0200
Wattenscheid. Den Schulabschluss in der Tasche – und was kommt dann? Wer eine Berufsausbildung anstrebt, sollte sich rechtzeitig um einen Job bewerben, am besten ein Jahr im voraus. Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage klafft je nach Wirtschaftszweig unterschiedlich weit auseinander. Besonders die Metall- und Elektrobranche geht derzeit in die Offensive und lockt mit guten Chancen – auch mit Blick auf die künftig sinkende Zahl von Schulabgängern.
„Unser Ziel: Im Schnitt zwei Bewerber pro Ausbildungsplatz zu haben“, erklärt Berater Frank Schütte, der mit dem Infomobil des Arbeitgeberbandes der Eisen- und Metallindustrie für Bochum und Umgebung die Schulen bereist. In kaufmännischen Berufen kämen auf einen Platz oft zehn Bewerber. Jetzt stand das M+E-Mobil an der Realschule Höntrop, die im Rahmen der Berufswahlvorbereitung die Jugendlichen informiert. Eine frühzeitige Orientierung ist dabei wichtig.
Die Achtklässler aus dem Technikkursus machten sich in dem Bus über die M+E-Berufe schlau; das Spektrum reicht vom Kfz-Mechatroniker bis zum Elektroniker. Auch Mädchen sind darunter, wie Larissa Schulze (15); ihr Wunsch: „Eine Ausbildung im Kfz-Handwerk.“ Mitschüler Justin Kleinert (15) tendiert zum Zerspanungsmechaniker.
„Inhalte und Berufsbilder in der Metall- und Elektrobranche haben sich in den letzten Jahren stark verändert, die Anforderungen an die Auszubildenden haben sich durch computergestützte Techniken deutlich erhöht“, so Schütte. Wichtig sei eine „qualifizierte Bewerbung, nicht selten weisen Jugendliche Lücken im Rechnen, Schreiben und Lesen auf. Defizite können aber in der Ausbildung ausgeglichen werden.“ Weitere Infos: www.mevermitteln.de
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